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Auf Güterzügen in ein besseres Leben

Ganz Ohr waren die 60 Schülerinnen und Schüler der WFO Bozen, als Dirk Reinhardt (in der Bildmitte) aus seinem letzten neuen Jugendroman „Train Kids“ in der Bibliothek des Hauptsitzes las. Der bekannte Autor war auf Einladung des Kulturamtes in der „Lesewoche für Kinder und Jugendliche“ in Südtirol zu Gast. Im Bild einige Schülerinnen und Schüler der 2 A-WM mit dem Autor.

Direkt vor Ort- nämlich in Mexiko -hat der Autor recherchiert, um die Geschichte der fünf Jugendlichen zu schreiben, welche auf lebensgefährlichem Weg in die USA flüchten. Train Kids ist ein „Train Movie“, atemberaubend, spannend. Die Straßenkinder aus Guatemala nehmen den gefährlichen Weg auf Güterzügen über Mexiko auf sich, um in die Staaten zu gelangen, um vielleicht dort ihrem Schicksal zu entkommen.

Es ist eine wahre Geschichte, die Dirk Reinhardt niedergeschrieben hat. Aus erster Hand wurde sie ihm von den Jugendlichen erzählt. „Die einzige Möglichkeit, Mexiko zu durchqueren, sind die Güterzüge. Schnell wird Miguel und den anderen klar, dass sie nur Teil eines viel größeren Trecks sind, der nach Norden rollt. Viele Tausende sind als blinde Passagiere auf den Zügen unterwegs“. Miguel will seine Mutter wiederfinden, Jaz, Fernando, Ángel und Emilio verfolgen das gleiche Ziel, haben aber unterschiedliche Lebensgeschichten hinter sich. „Es sind Scheinwerfer“. Los auf die Leitern“. Überall warten Gefahren, die korrupte Polizei, die schwerbewaffnete Grenze, das Hochgebirge, die Wüste. Wer schafft es bis in die USA? Das verriet der Autor nicht, der aber bereitwillig die Fragen der Schüler und Schülerinnen beantwortete. Eineinhalb Jahre habe er für dieses Buch gearbeitet, lange habe er direkt an der Grenze zu Guatemala recherchiert, mit Jugendlichen gesprochen, Hilfsorganisationen befragt. Ob er wisse, was aus den Jugendlichen geworden sei, wollte eine Schülerin wissen. Und man erfuhr auch , dass er bereits an einem neuen Buch schreibe. Eine Geschichte soll es sein, die im Hackermilieu spielt. Dirk Reinhardt wurde für seine Texte vielfach ausgezeichnet, seine Bücher wurden auch für den Jugendliteraturpreis nominiert.

Im August 2009 erschien sein erstes Kinderbuch »Anastasia Cruz: Die Höhlen von Aztlán«, im August 2010 die Fortsetzung »Anastasia Cruz: Die Bücher des Thot«, im Juli 2012 der Jugendroman »Edelweißpiraten«, im Januar 2015 der Jugendroman »Train Kids« und im Juni 2016 das Kinderbuch »Gefahr am Schlangenfluss«. Junge Menschen für das Lesen zu begeistern, das ist Dirk Reinhardt in der einstündigen Lesung wunderbar gelungen. Denn die Themen Armutsmigration, Vertreibung, Freundschaft, Flucht sind hochaktuell.  (19.04.2018)

 

 

 

 

 

Schülerumfrage zur Bibliotheksnutzung

Mit einem Klick auf das entsprechende Bild, startet die jeweilige Umfrage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lehrerumfrage zur Bibliotheksnutzung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Hin und Her zwischen Papiertürmen

Es geht um Freiheit, sagt Sophie Scholl. Es geht um Loyalität ihre Namensvetterin. Erst kürzlich jährte sich der Todestag der Geschwister Scholl zum 75igsten Mal.. Dass die Thematik hochaktuell ist und auch künstlerisch verarbeitet werden kann, bewies das Ensemble des Theaters Überzwerg, Saarbrücken. Es war in Südtirol auf Einladung des Südtiroler Kulturinstituts zu Gast und kam auf Anregung der Bibliothek an die Schule. In der Aula des Außensitzes hatten sich fünf Maturaklassen und eine weitere dritte Klasse eingefunden.

Jessica Schultheis, die Hauptdarstellerin, schlüpfte in eine doppelte Rolle. „Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an”. Sie spielt einerseits die mutige Widerstandskämpferin, die am 22. Februar 1943 hingerichtet wurde, sie selbst, eine junge Jusstudentin, die zufällig mit denselben Namen trägt, ist in einen Prüfungsbetrug verwickelt. Was soll sie tun?

Mit viel Einfühlungsvermögen gelang es der Schauspielerin, den inneren Konflikt zu spielen. Sophie Scholl, die Kämpferin gegen Unrecht , durchlebt die Jahre vor der Hinrichtung, Flugblätter fliegen durch den Raum, sie springt vom Heldensockel herunter, denn auch sie war einmal eine junge unbeschwerte Frau. 

Zwischen den Papiertürmen bewegt sich Sophie Scholl hin und her, steigt hinauf, springt herunter, wälzt sich am Boden, immer in ihrer doppelten Rolle. Denn sie, eine junge Studentin der heutigen Zeit, muss sich nun entscheiden. Will sie ihre Karriere weiterbringen? Soll sie die Wahrheit sagen? Als Entlastungszeugin für eine Sekretärin aussagen?

Gegenwärtiger Gewissenskonflikt- historische Fakten. Geschickt pendelt die Autorin des Stückes Rike Reiniger im Text zwischen den beiden Welten hin und her. Und sie zieht auch die Zuschauer mit, die hin-und her gerissen waren und und eine Sophie Scholl erlebten, die nicht nur Heldin war. Gespannt hörten die Schüler und Schülerinnen zu und waren begeistert. Ein tolles Stück, eine glaubwürdige Hauptdarstellerin und vor allem ein sehr überzeugendes Bühnenbild, so die Kommentare. Die Schüler und Schülerinnen bildeten zwischen den Akten und Flugblättern den Rahmen, nahmen als Gerichtsbeteiligte teil am Gewissenskonflikt, den am Ende jeder für sich lösen konnte.  (16.04.2018)

http://www.wfo.bz.it/news/nachrichten-vom-wfo-redaktions-team/top-news/2338-ein-hin-und-her-zwischen-papiert%C3%BCrmen.html

 

 

 

 

WFO Buchtipp des Sportfreunde-Stiller-Stars

Auch Sportfreunde-Stiller-Musiker Florian Weber (Bildmitte) hat sich für die Lesekampagne der WFO Bozen zur Verfügung gestellt. Der Schlagzeuger empfiehlt den Schülerinnen und Schülern der Handelsoberschule sein eigenes Werk "Grimms Erben", ein Märchen von der Auflehnung gegen die Phantasielosigkeit.

Florian "Flo" Weber (43), Schlagzeuger der Rockband Sportfreunde Stiller, ist Autor zweier Romane. Sein erstes Werk mit dem Titel "You'll Never Walk Alone" veröffentlichte er 2006. Für die Leseaktion der WFO-Bibliothek schlug er seinen eigenen Roman "Grimms Erben" vor. Hier seine Antworten auf die gestellten Fragen:

1. Wählen sie eine passende Schlagzeile zum Buch.

A: Denis Scheck urteilte: "Die Pfefferschote im deutschen Einheitsbrei."

2. Wem würden sie das Buch mit auf eine einsame Insel geben?

A: Abenteuerlustige, gerechtigkeitsliebende Musikliebhaber mit Hang zum märchenhaften, historischen Fantasieren von humorvollen Brutalitäten ummantelt mit einem Schwung Kriminalität und einem Hauch von Erotik.

3. Vergeben sie jeweils 0 bis 5 Sterne:     Spannung: 5       Humor: 5     Action: 5     Einfallsreichtum/Fantasie: 5     Sprachniveau: 3     Wissensgewinn: 5     Lesespaß: 5

Die WFO Bozen bedankt sich bei Karoline Herfurth für ihren Lesetipp! (10.04.2018)

 

 

 

 

Lesetipps von Promis für die WFO 

Im Rahmen einer Lesekampagne hat der Schulbibliothekar Stefan Prader mehrere Promis um Lesetipps für die Schüler der WFO Bozen gebeten. Geantwortet haben Persönlichkeiten wie "Fack ju Göhte"-Star Karoline Herfurth (im Bild neben Elyas M'Barek), Reinhold Messner, Cellina von Mannstein, Philipp Achammer, Matteo Thun und Florian Weber von der Band Sportfreunde Stiller. Karoline Herfurth legte den WFO-Schülern den Roman von Fred Vargas "Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord" ans Herz.

Karoline Herfurth, die erfolgreiche deutsche Schauspielerin (spielte u.a. das Mirabellenmädchen in "Das Parfum" und die weibliche Hauptrolle bei "Fack ju Göhte" und "Fack ju Göhte 2"), hatte ebenso wie die übrigen Promis drei kurze Fragen zu ihrem vorgeschlagenen Werk zu beantworten.

1. Wählen sie eine passende Schlagzeile zum Buch
A: Grummeliger Ausnahme-Kommissar warnt vor tödlicher Gefahr von blauen Kreidekreisen in Paris.

2. Wem würden sie das Buch mit auf eine einsame Insel geben?
A: Wer in Gottes Namen geht auf eine einsame Insel? Und wer nimmt dann Bücher mit? Ich würde das Buch JEDEM für den Urlaub empfehlen!

3. Vergeben sie jeweils 0 bis 5 Sterne
Spannung: 3    Humor: 3     Action: 2    Einfallsreichtum/Fantasie: 4    Sprachniveau: 4    Wissensgewinn: 2,5    Lesespaß: 10

Der Roman von Fred Vargas (Künstlernamen der französischen Schriftstellerin Frederique Audoin-Rouzeau)

 

Die WFO Bozen bedankt sich bei Karoline Herfurth für ihren Lesetipp!

(Eintrag 19.03.2018)

 

 

 

 

 

 

 

Büchertisch: Mittelalter

Freunde Historischer Romane finden am  Büchertisch spannende Geschichten über Ritter, Pilger, Adelige und das Schicksal einer Päpstin.     (06.03.2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autorenbegegnung

Andreas Jungwirth, Autor aus Wien, der am dortigen Konservatorium Musik studiert hat, war auf der letzten Station seiner Lesereise durch Südtirol in der WFO Heinrich Kunter zu Gast. Drei Klassen 1 B-WM, 1 C-WM und 1 A-SP, hörten aus ausgewählten Kapiteln, wie sich Sophie und Moritz, Hauptfiguren aus dem Buch „schwebezustand“, treffen. Im Bild der österreichische Autor mit seinem neuesten Roman in der Bibliothek des Hauptsitzes.

Ein cooler Typ mit einem Porsche, der sich aber als Ekel entpuppt. Freundschaft, Einsamkeit, Eifersucht, Trennung, Schmerz, Identität: Viele Probleme berührt der neueste Roman des Autors, der vor allem für das Radio schreibt. Wie findet ein Mädchen heraus, wer zu ihr passt? In 48 Kapiteln entwickelt Andreas Jungwirth eine Geschichte mit Romeo- und Julia-Motiv.

Der Autor berichtete in seiner Lesung auch, wie sich seine Figuren entwickeln, dass  seinem Schreiben auch eine Recherche vorausgehen müsse. Paul, Moritz: Wer letztendlich für Sophie da ist, verriet der Autor nicht und erhöhte dadurch die Spannung aufs Lesen dieses Jugendbuches. (03.03.2018)

 

 

 

 

Amherst-Schüler zu Besuch

12 US-amerikanische Schüler des traditionellen Austauschprogramms wurden von Frau Direktor Barbara Pobitzer in der Bibliothek begrüßt. Beim Frühstücksbuffet hatten die Schüler im Anschluss die Gelegenheit, sich bei lockerer Atmosphäre persönlich kennenzulernen. (19.02.2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preisgeld für  Filmprojekt

Großer Erfolg für die 4 B-WS der WFO Bozen beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung in Deutschland. Unter 2300 teilnehmenden Klassen schaffte sie es auf den 3. Platz und kann sich über eine Prämie von 1250 Euro für die Klassenkasse freuen.

Die Schüler drehten einen Film zum Thema "Sprachverhalten der Südtiroler Jugendlichen" und luden dafür den Landesrat Philipp Achammer für ein Interview in die Bibliothek des Hauptsitzes ein. 

Im Anschluss gab der Schulbibliothekar Stefan Prader den Schülern eine Einführung in die professionelle Schnittsoftware Adobe Premiere. Der Film wurde in der Bibliothek von einer ausgewählten Arbeitsgruppe (Giovannini Fabian, Isaki Lorita, Paller Markus, Windegger Andrea) in kürzester Zeit unter intensivem Arbeitseinsatz selbstständig geschnitten und mit "Adobe Audition" nachvertont.               Zum Film: https://vimeo.com/246762378    (12.02.2018)

 

 

 

 

Bücherkiste zum Vortrag

Passend zum Vortrag "Abspaltungstendenzen in der EU" hat uns Antje Messerschmidt, welche die Biliothekarin der Eurac research Library ist - die Bücherkiste "Seperatist movements in Europe" zusammengestellt. 18 Bücher in italienischer, deutscher und englischer Sprache setzten sich mit dem hochaktuellen Phänom der nationalen Abspaltungsbestrebungen auseinander. (05.02.2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SCHNUPPERTAGE 

Wieder finden die alljährlichen Schnuppertage für interessierte Mittelschüler in der WFO statt. Der Sammelpunkt für die Schulführungen ist die Bibliothek wo der WFO Trailer vorgeführt wird.

https://www.youtube.com/watch?v=WCOAyP8HODA

 

 

Im Bild Prof. Christoph Buratti mit Benjamin Rossi, Daniel Cleva, Friedrich Hainz und Martina Leitner mit einigen Mittelschülern.  (Februar 2018)

 

 

 

 

 

 

Neue Zeitschrift

Seit kurzem ist die Wirtschaftszeitschrift brand eins in der Schulbibliothek erhältlich. Weitere neue Wirtschaftszeitschriften sind der renomierte Economist und die Zeitschrift Technology Review, welche Technologieneuigkeiten und damit eingehende Trends behandelt. Auf Wunsch der Fachgruppe Volkswirtschaft/Recht, wird zudem die wöchentliche Wirtschaftszeitung WIKU im Zeitschriftenfach archiviert. (Jänner 2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Webseite aktualisiert

Die Homepage der Schulbibliothek wurde grafisch überarbeitet. Als Design wurde auf den Leitsatz "less is more" gesetzt, welches dem Augen schmeichelt und die Seite übersichtlich haltet.

Unter dem Punkt "Neue Medien" werden ab sofort die Neubstände in verlinkter Form dargestellt. Dadurch ist ersichtlich ob die angeführten Bücher verfügbar sind und wo sie sich in der Bibliothek befinden. Ein weiterer Klick auf das grafische Vorschaubild führt auf die Seite Buchhandel.de, auf welcher detailierte Informationen zum Buch angezeigt werden.  (Jänner 2018)

 

 

 

 

 

 

 

KATALONIEN UND ANDERE BEISPIELE: WER IST VOLK?

Francesco Palermo (Jurist, Universitätsprofessor und parteiloser Senator) hielt auf Vorschlag des Bibliotheksteams für die Fachgruppe Volkswirtschaft/Recht im Eurac-Center den Vortrag „Abspaltungstendenzen in der EU“.

Bereits vor ein paar Monaten war Professor Christoph Buratti an Südtirols Ex-Senator in Rom, Francesco Palermo, herangetreten, um für die Maturaklassen einen Vortrag zu organisieren. In der EURAC referierten am 29. Jänner Francesco Palermo, der das Institut für Vergleichende Föderalismusforschung an der EURAC leitet, und Karl Kössler, Senior Researcher am gleichnamigen Institut, für alle 5. Klassen der WFO Bozen über dieses vielschichtige, sehr problematische und ebenso aktuelle Thema.

 

Dass beim Thema Sezession völkerrechtliche Themen und ebenso verfassungsrechtliche Aspekte zu beachten sind, legten die zwei Referenten in Deutsch und Italienisch dar. Was ist überhaupt das Völkerrecht? Was heißt Selbstbestimmung? Francesco Palermo und Karl Kössler verwiesen in ihren Ausführungen auch auf die vielen Grauzonen.

Kosovo sei ein Beispiel dafür, wie zuerst ein Protektorats-Gebiet schließlich die Unabhängigkeit erlangte, dass eine Sezession auch völkerrechtlich konform sein müsse. Auch dass es Gebiete gibt, wo ein Sezessionsrecht existiert, das heißt verfassungsrechtlich verankert ist, erfuhren die Schüler.

Schottland, Kanada: Ausführlich präsentierten die Referenten weltweite Beispiele für Sezessionsbestrebungen. Welche Themen sind zu beachten? Gibt es Alternativprojekte?

Auf die Frage einer Schülerin, wie der Senator selbst zum Doppelpass stehe, antwortete Senator Palermo, dass die Vorteile der Autonomie viel zu wenig betont würden. Verhandlungen für mehr Autonomie seien noch in 23 Bereichen möglich.

Ein Vortrag mit viel Information und vertieften Beispielen: Die Maturaklassen konnten sich mit diesem Wissen auch gut für die Maturaprüfung vorbereiten.  Eva Gratl  (30.01.2018)

 

 

 

 

Treffen mit der Kammerabgeordneten Renate Gebhard

Zwei Stunden lang hatten 15 Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, der SVP-Kammerabgeordneten Renate Gebhard bei ihren Ausführungen zuzuhören. Die Rechtsanwältin aus dem Eisacktal, vor zwei Jahrzehnten selbst Schülerin an der WFO Bozen, berichtete den Zuhörern von ihrer Arbeit im Parlament, dem sie seit 2013 angehörte. Organisiert hatten das Treffen Prof. Irene Mur und Prof. Peter Spornberger. Im Anschluss an den Vortrag erhielten die Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen. Renate Gebhard wandte sich insbesondere an die Mädchen, die sich ihrer Meinung nach mehr in Wirtschaft und Politik einbringen sollten. "Wenn ich von Umfragen höre, laut denen 20 Prozent der 17-jährigen Mädchen sich für ihre berufliche Zukunft nicht einen guten Arbeitsplatz sondern einzig einen reichen Mann wünschen, dann muss man sich schon Fragen stellen", meinte die Eisacktalerin. Die Mädchen sollten auch verstärkt technische Schulen besuchen und technische Berufe anstreben.  (24.01.2018)

 

 

 

 

Für einen guten Start ins neue Jahr

Damit das neue Jahr glückt und kein Wunsch offen bleibt,  steht neben dem neuen Thementisch "Glück" eine Bücherwunschbox bereit.  (08.01.2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frohe Weihnachten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AUCH LEHRER FEIERN DAS JAHRESENDE

Mit einer stimmungvollen Feier ließen die Lehrer sowie das Verwaltungspersonal der WFO Heinrich Kunter Bozen das erste Semester ausklingen. Dir. Barbara Pobitzer hatte auch ehemalige WFO-Lehrer zur Feier in die Bibliothek des Hauptsitzes eingeladen. Viele nahmen die  Gelegenheit wahr, der alten Wirkungsstätte einen willkommenen Besuch abzustatten. Bei Häppchen von "Dai Carrettai" und weihnachtlichen Süßigkeiten wurde im angenehmen Ambiente lange gefeiert.  (21.12.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eintauchen in die Welt der Dämonen

Die Klassen 1 B-WM und 3 A-WM hatten am letzten Schultag des ersten Semesters noch die Gelegenheit an einer Autorinnenlesung teilzunehmen. Zu Gast war diesmal eine ganz junge Schreibkünstlerin, Nadja Mulser, die Schwester eines Schülers der Klasse 3 A-WM. Die Studentin aus Völs am Schlern schreibt seit Jahren Fantasy-Romane. In der Bibliothek des Hauptsitzes stellte sie den Schülerinnen und Schülern ihre beiden Werke "Wetterlichter" und "Héla" vor und erzählte von ihrem Leben als junge Autorin, die ihre Werke ohne die Unterstützung eines Ver lag verkaufen muss.

Die junge Studentin berichtete zunächst von ihrer Leidenschaft fürs Schreiben und Lesen, erzählte davon, wie sehr sie sich bereits als Kind Geschichten ausgedacht habe, wie sie zuerst versuchte, die Romane über Amazon online zu veröffentlichen, wie wenig man dabei verdiene, wie schwierig die Suche nach einem Verlag und die Vermarktung sei.

Jetzt kann man ihre Bücher bei Amazon erwerben. Genauso wie ihre Lieblingsautorin Cornelia Funke hat es der jungen Autorin die Fantasy-Welt angetan. „Héla“ entführte die Schüler und Schülerinnen in die kalte und fremde Welt von Eiswesen, die tief unter der Erde leben und sterben müssen, wenn sie an die Oberfläche gehen und ihr Körper schmilzt.

„Wetterlichter“ erzählt von Dämonen und Jer Shawn, dem Dämonenjäger. „Ich hoffe so viele Menschen wie möglich erreichen zu können und ihnen die Möglichkeit zu geben in meine Welten zu fliehen, so wie ich es mit anderen Büchern mache“. Vielleicht ist dies auch durch die einstündige Lesung in der Bibliothek gelungen.    (23.12.2017)

 

 

 

 

Wer liest hat etwas zu erzählen

Spannend, unterhaltsam, informativ, beklemmend: So vielfältig sind die Bücher, die eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern beim traditionellen Leseabend in der Bibliothek des Hauptsitzes vorstellte. Ganz oben auf der WFO-Bestsellerliste steht heuer die vielgelobte Autorin Juli Zeh. Auch ihr neues Buch fesselt - so Mathilde Aspmair, ehemalige HOB-Lehrerin, die ebenfalls zum Leseabend erschienen war. Im Bild die Lesefreunde der WFO beim gemütlichen Treffen in der Bibliothek.

Es gibt an der Schule ganz fleißige Leserinnen – die Liste der vorgestellten Bücher umfasst 21 Beispiele. Auch zwei Sachbücher sind dabei. Die Direktorin Barbara Pobitzer Stampfl stellte das Buch „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ von Axel Hacke vor.

Für jeden ist in dieser Buchliste etwas dabei: Südtiroler Literatur scheint zwei Mal auf, u. a. mit Astrid Kofler, die wenige Stunden zuvor an der WFO Bozen aus ihrem neuen Roman „Vom Fliegen der Schaukel“ gelesen hatte.

Gelobt wurde auch Reinhold Messners neues Werk „Wild oder der letzte Trip auf Erden“. „Ein Buch, das dich verrückt machen, verschlingen und von deinem Leben Besitz ergreifen kann”, schrieb der New Yorker über Hanya Yanagihara: Ein wenig Leben. Prof. Inge Mahlknecht stimmt dem nur zu: Sie hat die 800 Seiten gelesen und war begeistert.

Der untenstehenden Link führt zu den Buchempfehlungen:

WFO BUch-Empfehlungen Lehrer-Bestenliste 2017

 (13.12.2017)

 

 

 

„Vom Fliegen der Schaukel“ mit Astrid Kofler

Am 12. Dezember 2017 war Astrid Kofler, Autorin und Filmemachern, nicht nur in einem Interview ganzseitig in der Tageszeitung Dolomiten zu sehen: Am Nachmittag kam sie auch in die Bibliothek des Außensitzes, um den Klassen 5 A-WS und 5 A-WM ihr neues Buch vorzustellen. „Vom Fliegen der Schaukel“ ist ein vielschichtiger Roman, der die Geschichte unseres Landes berührt, der aber den Schülern und Schülerinnen auch zeigt, wie Fiktion und Wahrheit in einem Roman verwoben werden.

Astrid Kofler berichtete über ihre Arbeit als Autorin, als Filmemacherin, über ihr Interesse an den Geschichten der alten Menschen.

Was stand da in alten Klassenbüchern aus Unterinn? Akribisch hat sie die Aufzeichnungen einer Lehrerin in den zwanziger und dreißiger Jahren am Ritten recherchiert, alte Klassenbücher durchgearbeitet und daraus eine Geschichte über die Zeit des Faschismus und jene einer Frau erzählt, die „ den Kindern erklären muss, „che il diavolo non esiste“, die hier im Norden ihren Schuldienst verrichtet und ihre Schulkinder liebt. Zuletzt bleibt ihr nur noch eines, die anderen dürfen 1943 ihre Schule nicht mehr besuchen.

90 Minuten lang Einblick in Literatur und in das Schreiben: Die Schüler hörten den Ausführungen gespannt zu. Die Hoffnung, dass sie die Kinder da oben im Norden nicht vergessen, geht auch ans Herz. Ada Torelli, die Hauptfigur, von Astrid Kofler frei erfunden, lässt 80 Jahre Geschichte unseres Landes Revue passieren und zeigte den Schülern, wie wichtig der Einblick in die Vergangenheit auch für unsere Gegenwart ist.    (12.12.2017)

 

 

 

 

Büchertisch zum Wintereinbruch

Ab sofort werden alle zwei Wochen neue Büchertische aufgestellt. Passend zur Saison wurde der Büchertisch "Winter" gestaltet. Für Wintermuffel gibt es den Büchertisch "Insel".   (20.11.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Büchertisch zum Tag der Bibliotheken

In der letzten Oktoberwoche war in der Bibliothek Gänsehaut angesagt. Passend zu Halloween wurde am Medientisch "Dia de los Muertos" klassische und moderne Schauerliteratur angeboten.   (24.10.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geheimnisvolles Nordkorea

Ein Land, das wir nur aus Fernsehberichten, Büchern und Zeitungsartikeln kennen, hat Lukas Kindl (im Bild) im Rahmen einer Exkursion der Universität Innsbruck im Jahr 2011 bereist. Was er da so alles erlebte, wie es den Menschen dort geht, wie sehr die staatliche Propaganda das Leben bestimmt, konnten vier Klassen der WFO Bozen im Rahmen eines vom Bibliotheksteam organisierten Vortrags erfahren.   (16.10.2017)

 

 

 

 

 

 

 

Bibliothekseinführung 2.0

Ab sofort erfolgt die Bibliothekseinführung aller Erstklässler mit der App „Actionbound“. Die spielerisch informative Einführung am Handy mit anschließendem Quiz, bietet eine tolle Abwechslung zu den üblichen Bibliothekseinführungen und machte den Schülern Spaß. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einrichtung

Die Bibliothek erscheint in neuem Kleide. Die Graphic-Novel-Regale wurden an einen einladenderen Platz versetzt. Zudem wurde eine neue mobile Filpchart eingekauft und eine Zeitungslesecke mit Couch eingerichtet. Um ein wohlfühlendes Ambiente zu erzeugen wurde zuerst entrümpelt, um im Anschluss den freien Platz mit Pflanzen und vielen neuen Bildern zu schmücken.   (14.11.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Bücherkiste: Historische Romane

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Bibliothekar

Stefan Prader (im Bild rechts) ist der neue Bibliothekar der WFO Heinrich Kunter Bozen. Der Klausner übernimmt die Stelle von Marion Ladurner (links), die mit Anfang Oktober in die Landesverwaltung wechselt. Prader wird von Montag bis Freitag jeweils vormittags und am Dienstag und Donnerstag auch nachmittags an der Bilbiothek im Hauptsitz anzutreffen sein. 

"Für mich ist es die erste Erfahrung als Bibliothekar, und ich freue mich auf die neue Arbeit", sagt der Klausner, der in Innsbruck Soziologie studiert hat und zuletzt u.a. als Grafiker gearbeitet hat. Prader wird vermutlich bis Sommer 2018 an der WFO arbeiten. Bis dahin läuft die Mutterschaftsabwesenheit der Stammrollen-Bibliothekarin Kristina Volgger.

Marion Ladurner wechselt nach einem knappen Jahr an der WFO in das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung in die Bozner Dantestraße. "Mir hat es an der WFO sehr gut gefallen. Hier war ich aber nur kurzfristig als Mutterschaftsersatz  75-Prozent-teilzeitangesestellt, nun habe ich die Gelegenheit eine Vollzeitstelle zu erhalten", sagt die Meranerin.    (09.10.2017)

2016: Marion Ladurner übernimmt von Marta Capasso     -     2015: Marta Capasso vertritt Kristina Volgger    -     20011: Kristina Volgger neue Bibliothekarin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lesamol

Bei der Leseaktion „Lesamol – junge Leute lesen und gewinnen“ geht es darum Bücher zu lesen und diese dann online zu bewerten. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2016 können Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren sich auf der Homepage www.lesamol.com anmelden und dann ihre Bewertung zu einem oder mehreren Büchern abgeben. Mit dieser Bewertung nehmen sie dann an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es tolle Sachpreise. Die Bücher für Leser ab 14 Jahre stehen auch in der Schulbibliothek zur Verfügung!

 

 

 

 

 

Autorenbegegnung 

„Humor ist mir wichtig“ betonte Reinhilde Feichter gleich zu Beginn Ihrer Lesung in der Bibliothek im Aussensitz am Freitag, 21. April 2017. Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5A-WM und 5A-WI waren positiv überrascht wie kurzweilig und unterhaltsam diese Lesestunde war. Reinhilde Feichter las Ausschnitte aus ihrem Roman „Frieda und James Bond“ erschienen beim Südtiroler Verlag Raetia 2015. Das Buchcover zeigt ein junges Mädchen, das aus dem offenen Verdeck eines Fiat 500 unternehmungslustig in die Welt blickt. Frau Feichter verriet uns, dass sie genau mit so einem ‚cinquino’ zum ersten Mal vom Pustertal nach München gefahren ist. Fahrzeit: sechs Stunden! Dort hatte sie zusammen mit einer Freundin einen Sommerjob in einer Wäscherei ergattert, um ihr Gehalt als Grundschullehrerin aufzubessern. Reinhilde Feichter erzählte uns, dass ihr in den Jahren des Erwachsenwerdens so viele Pannen passiert seien, dass sie Lust hatte darüber zu schreiben. Der Roman trägt somit autobiographische Züge und schildert die noch sehr konservative und religiös geprägte Lebenswirklichkeit in den ländlichen Gebieten unserer Heimat in den 1970er Jahren. Als Mädchen brauchte es eine große Portion Mut um sich zum Beispiel alleine in ein Gasthaus zu setzen und einen Kaffee zu bestellen, da dieser Ort den Männern vorbehalten war.

Die Protagonistin des vorgestellten Romans Emeli ist somit hin und hergerissen zwischen der inneren Stimme ihrer strengen Erziehung zu einer unterwürfigen, nicht rebellierenden Frau (das Friedeln) und ihrem ‚inneren James Bond’ der voller Lebenslust mit den Vorschriften der Großmutter brechen und Neues entdecken möchte. Bereits in einer vorherigen Erzählung „Die Litanei“ (Raetia,1995) beschrieb Reinhilde Feichter mit Humor und Kritik die vielen Stunden, die sie als Mädchen kniend im der Kirche verbracht hat und die große Angst vor den Todsünden, die ihr damals eingejagt wurde. Der Stoff dieses Buches wird demnächst von einem Regisseuer aus Osttirol verfilmt. Kurze gelesene Ausschnitte des Buches sind bereits auf „Youtube“ zu finden. Zum Schluss verriet uns die Autorin außerdem, dass sie sich derzeit vor allem einer großen Leidenschaft widmet, nämlich einem Kabarett, dessen Aufführungen im Herbst starten werden. Wir sind gespannt!

 

 

 

 

 Autorenbegegnung mit Bertrand Huber

Zu einer Autorenlesung der leisen Töne lud die Bibliothek der WFO Heinrich Kunter Bozen ausgewählte vierte Klassen ein. Der Südtiroler Autor Bertrand Huber, Lehrer am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Meran, und die junge Musikerin Anna Lanthaler, Studentin am Mozarteum in Salzburg, boten Literatur der besonderen Art. Zarte poetische Töne und wie man als Lehrer zum Schreiben kommt. Gleich zu Beginn betonte Huber: "Ich bin Lehrer, der gerne schreibt.“ Seit Jahren betreut er in seiner Schule das dialogische Schreiben, alljährlich werden seine Theaterstücke, die er mit Schülern oder alleine erarbeitet, mit großem Erfolg aufgeführt. Heuer war es das Stück "Meine eigene Welt". Betrand Huber berichtete zuerst den Schülern, was Schreiben für ihn bedeutet, dass es für ihn lebensnotwendig sei, aber auch, dass der Schreiber einsam sei.

Anregungen zu seinen Prosa- und dramatischen Texten bietet ihm auch die Schulwelt, die tägliche Arbeit mit den Jugendlichen. Und wie kommt man dazu, dass ein Buch gedruckt wird? Verleger, Beziehungen, Gönner, Förderer: Es braucht eine gute Portion Glück - so Bertrand Huber. Wissenschaftliches Schreiben, Erzählungen, Theaterstücke und Lyrik: Huber hat ein breites Repertoire zu bieten. Den Schüler und Schülerinnen las er dann Gedichte aus seinem Lyrikband "Windwechsel" vor. Begleitet wurden die kurzen Texte von Anna Weithaler mit ihrer Gitarre. Sie ist eine ehemalige Schülerin und jetzt Studentin am Mozarteum in Salzburg. Sie wählte die dazu passenden Stücke aus, sanfte, sehr poetische Töne genauso wie die Worte des Autors. "Lyrik ist etwas Kleines, was aber Großes zur Folge haben kann und führt zum ansteckenden Schauen", so Bertrand Huber und die Gedichte aus dem schmalen Lyrikband sind "vielleicht eine Flaschenpost, die den Leser - die Jugendlichen - erreicht.

 

 

 

    

Projektvorstellung

"Donde vivo yo" ist ein sozialdokumentarisches und ethnografisches Fotobuchprojekt, welches sich mit den Lebensrealitäten, vor allem von Jugendlichen aus Guatemala Stadt, auseinandersetzt. Träger dieses Projektes ist der ehrenamtliche Verein "AMIKARO" aus Klausen, welcher im Jahr 2013 gegründet wurde, um eine Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Guatemala im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit professionell und effizient umsetzen zu können.

Am Mittwoch, 15. Februar 2017, kam Fabian Kostner, ein ehemaliger Schüler unserer Schule, zusammen mit zwei weiteren Mitarbeitern des Projektes zu uns in die Bibliothek, um die Tätigkeiten des Vereins und vor allem das Fotobuchprojekt vorzustellen. Insgesamt sechs Klassen der Schule hatten dabei die einzigartige Gelegenheit, in die spannende Welt Guatemalas einzutauchen.

     

 

 

 

 

Stella Jante erzählt

Astrid Schönweger ist eine ehemalige Schülerin dieser Schule. Unter ihre Pseudonym Stella Jante, welche die Autorin sich für ihre Romane ausgesucht hat, zog sie am 15. Dezember die Schüler ausgewählter Klassen in ihre Bann. Als Autorin von Fantasy-Romanen aus Südtirol gab Stella Jante einen Einblick in ihre Tätigkeit als Schriftstellerin und in ihre drei Bände der „Die Geschichtenerzählerin“. Darüber hinaus zeigte sie uns wie sie ihre Werke in den sozialen Netzwerken präsentiert.Die spannenden Textpassagen aus ihren Romanen und die Methode des „Self-Publishing“ haben die Schüler sehr begeistert.

        
          

 

 

 

 

 

 

Bestandsaufbau durch Bestandsabbau!

 - so lautet das Motto jeder Bibliothek, und die Schulbibliotheken stellen keine Ausnahme dar…deswegen haben wir auch in diesem Sommer einige Bereiche unsere Bibliothek ausgedünnt, um Platz für aktuellere, vielleicht bessere, sicherlich begehrtere Neuausgaben zu gewinnen! Die ausgeschiedenen Bücher sind aber keinesfalls wertlos! (Außer wenigen Ausnahmen! ;-)) Die bibliothekarischen Kriterien, die man für die Aussonderung anwendet, nehmen leider kaum Rücksicht auf die Qualität der Werke…deshalb warten viele gute Bücher auf ein neues, liebevolles Zuhause, und natürlich auf gierige Leser/innen!

Um den Interessierten die Suche nach Bücher-Schätzen zu erleichtern, haben wir die Bücher (Bereich "Zeitgenössicher Literatur für Erwachsene in deutscher Sprache") per Interessenskreisen in beschrifteten Kartonen hingestellt. Schaut mal einfach im "Nimm oder bring" Regal im Parterre, und findet Eure nächste Lieblingslektüre! Viel Spaß beim Schmökern und Lesen!

 

 

 

 

 

Lesenswertes...

Viele Tipps für gemütliche Sommerlektüren wurden am 10. Mai in der Bibliothek im Hauptsitz ausgetauscht. Lesebegeisterte unserer Schule haben sie sich getroffen und ihre aktuellen Favoriten kurz vorgestellt und weiter empfohlen.

In einer entspannten Atmosphere wurden einige interessante Bücher präsentiert, die hier für diejenige aufgelistet sind, die nicht dabei sein konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Vom Krimischreiben

Er habe die Tage bis zum Ende der Schulkarriere gezählt. Am Montag, 12. Dezember, kehrte Lenz Koppelstätter an seine alte Schule zurück. 2001 hatte er dort Matura gemacht. Koppelstätter berichtete offen über seine Schulerfahrungen, über sein Lieblingsfach Deutsch. „Im Aufsatz-Schreiben war ich gut, in Mathematik die totale Katastrophe“. Der Traminer, zurzeit auf Tournee in Südtirol, las auf Einladung der Bibliothek aus dem Kriminalroman „Die Stille der Lärchen“. 

Der 34-Jährige lebt in Berlin, arbeitet für verschiedene Reisemagazine und ist der „Erfinder“ von Kommissar Grauner. Dieser liebt Birnenkompott, hört gerne Mahler, spricht seine Kühe - die Olga, die Mitzi, die Josephine - mit Namen an und muss einen Mordfall im Ultental klären. Es ist sein zweiter Fall, der erste verschlug den Kommissar ins Schnalstal. Bald folgt – so Koppelstätter - ein weiterer Fall. Dieser wird am Brenner spielen, für den Traminer ein Ort, der die Geschichte Europas in besonderer Weise widerspiegelt. Er selbst sei, so der Autor, sehr früh mit Literatur in Berührung gekommen.

Er berichtete über seine Liebe zu den Karl May-Büchern und auch, dass er kein expliziter Krimileser sei. Gerne erzählte Koppelstätter während der zweistündigen Lesung auch über die „harte“ Arbeit des Schreibens. Der Mädchenmord im Ultental, Kommissar Grauner, sein Kollege aus Neapel Saltapepe und die „Südtiroler Alpenkulisse“ begeisterten die Schüler.

                 

 

 

 

Autorenbegegnung

Mit dem interessanten Thema der Arisierung von Eigentum im Deutschen Reich beschäftigt sich der österreichische Autor Klaus Pumberger (im Bild mit seiner Ehefrau) im Buch "Worüber wir nicht geredet haben". Pumberger berichtet aus eigener Erfahrung, denn seine aus Taisten im Pustertal stammenden Großeltern übernahm in der Zeit der Option das zwangsenteignete Haus eines jüdischen Widerstandskämpfers in der Nähe von Linz an der Donau. Bei einer Lesung in der Bibliothek des Hauptsitzes erhielten die Schüler der Klassen 4 B-WS und 5 B-WS einen interessanten und spannenden Einblick in diese schwierige Zeit.

Hier den Bericht von unserer Schülerin Franziska Kössler (5B WS)

 

 

 

 

 

 

So macht Lesen Spaß

Begeistert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Autorenlesung, die kürzlich in der Bibliothek stattfand. Denn wer glaubt, Autoren seien nur langweilige Bücherfreaks, wurde eines Besseren belehrt.

Thomas Elsäßer, deutscher Jugendbuchautor, auch Songwriter und Sänger, machte auf seiner Lesereise durch Südtirol auch in der WFO Halt.

Er verstand es, die Jugendlichen zu fesseln und  widerlegte das gängige Vorurteil, Autoren seien gut  im Fach in Deutsch. Schwer sei ihm die Rechtschreibung gefallen, berichtete Elsäßer, vor allem deswegen, da seine Mutter Französin ist. Heute ist er trotzdem ein gefeierter und vielbegehrter Jugendbuchautor. Sein Roman „Abspringen“, ein Buch voll von Tragik und Komik, erzählt die Geschichte eines 14jährigen Jungen, den Tobias Elsäßer  „auf eine Reise schickt, die abenteuerlicher nicht sein könnte“.  Sex, die Entdeckung des wahren Lebens und vieles mehr: Der Autor verstand es, die Jugendlichen in die Welt von Paul, dem Ich-Erzähler, zu entführen und vielleicht den einen oder anderen Lesemuffel zum Lesen zu animieren.

„Zwischenlandung „ heißt sein neuer Roman. Er ist erst kürzlich erschienen, und wie der Autor auf seiner Homepage schreibt:  „Eine warmherzig schräge Geschichte über einen schicksalhaften Volltreffer und eine zweite Chance“. Weitere Informationen über den Autor findet man unter: www.tobias-elsaesser.de Für diejenige, die dabei waren, aber auch für alle andere, stehen die Werke von Tobias Elsäßer in der Schulbibliothek zur Verfügung; demnächst wird  "Zwischenlandung" unseren Bestand bereichern: wir wünschen allen, viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

 

Autorenbegengung

Am Dienstag 21. April war es wieder soweit: Die zweite Lesung im Rahmen der Südtiroler Autorenbegegnungen, die vom Amt für Kultur organisiert werden, hat in der Schulbibliothek im AS stattgefunden. Nach Alissa Thaler, die am 19. März an der WFO zu Gast war, war nun Sepp Mall an der Reihe. Der bekannte Südtiroler Autor war bereits mehrere Male an unserer Schule und hat heuer für die 5A-SP, 5A-WS sowie 5 A-WM aus seinen Werken gelesen. Aufmerksam verfolgten die Schüler die gelesenen Ausschnitte aus Malls Büchern. Ein besonderes Augenmerk legte der Schriftsteller auf sein bekanntestes Buch "Wundränder", das von den Schülern bereits vorab gelesen wurde und zu dem sie dem Vinschger Autor am Ende der Lesung auch einige Fragen stellen konnten.

 

 

 

 

 

 

Du Glückspilz, du kannst in den Krieg ziehen

Ausstellung über den Ersten Weltkrieg in Gallizien: Warum zogen junge Menschen in den Krieg? Am 16. August 1914 rückte der gebürtige Lananer Feldkaplan Karl Gögele in Galizien ein und kehrte erst nach dem Kriegsende 1918 in seine Heimat zurück. „Der erste August mit dem hellen Jubel der Einrückenden war vorbei", schreibt er in seinen Aufzeichnungen zum Ersten Weltkrieg. Seine Aufzeichnungen und Fotos bilden mehr als 100 Jahre später den Ausgangspunkt für eine interaktive Wanderausstellung, die zwei Wochen lang im Außensitz vor der Aula zu sehen ist. Vor allem die Maturaklassen können sich nicht nur mit seiner Sicht des Krieges, sondern auch mit dem Kriegsschauplatz Galizien, wo in den ersten Monaten über 12.00 Tiroler fielen, befassen. Es geht in dieser interaktiven Ausstellung auch um die Fragen: Was veranlasst jemanden, auch heute in den Krieg zu ziehen? Wie lässt sich die Kriegsbegeisterung erklären? Wie wird an den Krieg erinnert? Hörstationen, Bilder und auch ein Teppich, der den Kriegsschauplatz zeigt, machen in dieser Ausstellung anschaulichen Geschichtsunterricht möglich.

 

 

 

 

Auch heuer war zu Schulende einiges los in der Schulbibliothek. Wie jedes Jahr im Juni waren auch diesmal Frau Schmidhammer und Frau Kusstatscher von der Drehscheibe Brixen in der Bibliothek im Hauptsitz sowie in jener im  Aussensitz zu Gast um für Schüler der 1. und 2. Klassen interesssante Neuerscheinungen im Bereich Jugendbücher vorzustellen. Die Klasse 1B-WM unter der Leitung von Prof. Dietrich nutzte die Buchvorstellungen als Anlass ein Plakat mit ihren Favoriten für die Mitschüler zu gestalten. Tolle Lesetipps für den Sommer präsentierten ebenso einige Schüler der Klassen 2C-WS sowie 3B-WS für die Schüler der Klassen 2B-WS sowie 1A-WM. Hir einige der vorgestellten

 

 

 

 

Autorenbegegnung

"Eine sehr gelungener Auftritt", befand Anna Vieider von der 5 B-WS nach der Performance von Alissa Thaler (im Bild) in der Bibliothek des Hauptsitzes. "Einfach nur beeindruckend", pflichtete ihr Klassenkollegin Alexandra Brunner bei. Die vielseitige junge Künstlerin war nicht zum ersten Mal an der WFO Bozen zu Gast. Als sie das erste Mal an der Handelsoberschule auftrat - das war bei einem Poetry-Slam-Wettstreit im Dezember 2007 in der Aula Magna - besuchte sie noch die dritte Klasse des Kunstgymnasiums in Bozen. Mittlerweile hat sie ein Unistudium abgeschlossen (Design) und widmet sich nun ihrer großen Liebe, dem Poetry Slam.

Sie trägt ihre selbst geschriebenen Texte und Lieder in perfektem Hochdeutsch, im Dialekt, in Italienisch, Englisch oder in Russisch (der Sprache ihrer Mutter) vor und begleitet ihre Stücke zwischendurch mit der Gitarre. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich bgeistert und sparten nicht mit Applaus. Organisiert hatten den Auftritt der jungen Künstlerin Prof. Heidi Widmann und Bibliothekarin Kristina Volgger. Auch im heurigen Schuljahr hat das Amt für Kultur es ermöglicht, dass Südtiroler Autorinnen und Autoren an den Oberschulen zu Lesungen eingeladen werden.