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Bücherbewertung von Schülern der 3AWI 

Leseempfehlungen der Klasse 2 A WM

 

Janina Sanin empfiehlt  Hope Forever  von Colleen Hoover, dtv Verlag 2014 (englische Originalausgabe 2012), 524 Seiten

Die 17-jährige Sky hat immer zurückgezogen und behütet gelebt. Als sie die Tür zu der ihr bisher unbekannten Außenwelt übertreten darf, trifft sie auf Holder. Die unglaubliche Anziehungskraft und das heftige Kribbeln, das Sky bei ihm verspürt, deuten auf eine leidenschaftliche Liebe hin. Doch die Vergangenheit drängt sich zwischen die beiden und trifft sie mit voller Wucht. Eine Wahrheit wird offenbart, die alles, an was Sky je geglaubt hat, in Frage stellt. Und diese Wahrheit hat heftige Spuren und Wunden bei beiden hinterlassen. 

Eine emotionale Geschichte, die voller dunkler Geheimnisse ist, aber auch dem ein oder anderen Klischee entspricht. Drama-Liebhaber, Tagträumer, aber auch einfach Menschen, die für kurze Zeit dem Alltag entfliehen wollen, werden sich in Colleen Hoovers ergreifenden Zeilen wiederfinden. Unglaublich spannend, hoffnungslos kitschig und fürchterlich schmerzhaft.

 

 

Sara Stieler empfiehlt Sannah und Ham von Tom Ellen und Lucy Ivison, Reinbek bei Hamburg, Carlsen-Verlag, 2014, 328 Seiten

Auf dem Klo lernen sie sich kennen, Hannah und Sam. Sofort ist klar, dass sie füreinander bestimmt sind. Hannah hat sich Hals über Kopf in den sogenannten “Klo-Boy“ verliebt und Sam bekommt das sogenannte “Ribena-Mädchen“ nicht mehr aus dem Kopf. Nach der Party verlieren sie sich aber aus den Augen, trotzdem nimmt jeder der beiden sich vor der anderen zu finden, was wiederum sehr schwer ist, da weder Hannah Sams Namen weiß noch umgekehrt.

Es ist das ideale Buch für Jugendliche, die sich für Liebesgeschichten interessieren. Man kann sich in die kurzen Szenen, die abwechselnd aus der Sicht von Sam und Hannah erzählt werden, hineinversetzen,  sie ziehen die Leser*innen schnell in den Bann.

 

 

David Grosso empfiehlt Ausgebremst von Wolf Haas, erschienen im Rowohlt Taschenbuchverlag, 2001, 173 Seiten

Ein Fanartikelhändler, der von Rennwochenende zu Rennwochenende, von Ort zu Ort fährt, kommt ins Gefängnis, weil er einen Taxifahrer erwürgt hat. Er ist sich aber sicher, dass er unschuldig ist und er behauptet auch, Geheimnisse über Niki Lauda und Michael Schumacher zu wissen. Er weiß auch, warum in den 70 Jahren so viele F1 Piloten an einem Flugzeugunglück starben, aber er muss trotzdem 15 Jahre im Gefängnis sitzen.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Anfang ist eher verwirrend, aber es wird immer unterhaltsamer und verständlicher.

 

 

Adam Dakhaloui empfiehlt  Erebos von Ursula Poznanski erschienen im Loewe Verlag, 485 Seiten

Der Hauptcharakter Nick wird durch eine Mitschülerin in das realistische Videospiel Erebos eingeführt. Das Videospiel nimmt Einfluss auf die reale Welt, in der die Spieler Aufgaben erledigen müssen. Sobald man das Spiel angefangen hat, gibt es kein Zurück mehr. Das Spiel beginnt mit Kleinigkeiten, die mit der Zeit an Bedrohung und Kriminalität zunehmen. Spieler, die die Durchführung von Aufträgen verweigern, werden vom Spiel bestraft.

Das Buch ist in einer einfachen Sprache verfasst.  Es hat  in mir Freude  am Lesen  geweckt. Vor allem empfehle ich es jenen Jugendlichen, die Online- Rollenspiele spielen.

 

 

David Gasser ist begeistert von Martin Bengtssons Freistoß ins Leben erschienen im bloomsburry Verlag 2012, 199 Seiten

Martin Bengtsson verbringt schon als kleiner Junge jede freie Minute auf dem Feld, immer mit dem Ziel vor Augen, Fußballprofi zu werden. Martin bleibt stets selbstbewusst und diszipliniert, um seinen Traum als Fußballprofi zu verwirklichen. Am Höhepunkt seiner Karriere angekommen, ist dann plötzlich nichts mehr so, wie er sich es wünscht. Seine Zukunft erscheint ihm aussichtslos.

Für Jugendliche, die auch davon träumen, Profisportler zu werden, ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Es wird erzählt, dass nicht alles am Profisport so toll ist, wie es auf dem ersten Blick erscheint.

 

 

Mair Anna Greta empfiehlt Boy 7 von Mirjam Mous, Arena Verlag 2009 , 272 Seiten

Ein Junge wacht im Nirgendwo auf, kann sich an nichts mehr erinnern und die einzigen Hinweise auf sein Leben, das er vorher zu leben schien, sind ein Handy und eine Pizzakarte. Auf dem Handy sagt die Mailbox mit seiner Stimme, er solle auf keinen Fall die Polizei verständigen. Er kann also niemandem vertrauen, nur sich selbst. Es werden viele Verknüpfungen hergestellt und langsam findet er sich selbst wieder. Doch hinter dem Ganzen steckt mehr als nur ein Gedächtnisverlust.

Dieses Buch ist für mich ein Einsteiger für Thriller-Leser*innen. Es ist simpel aufgebaut und man liest es zügig. Für jemanden, der etwas Komplexeres sucht und schon Erfahrungen mit diesem Genre gemacht hat, würde ich es jedoch nicht empfehlen, da an manchen Stellen eindeutig vorhersehbar ist, wie es weitergeht.

 

 

Jakob Kienzl empfiehlt Der Unsichtbare von Mats Wahl, Carl Hanser Verlag, 2001, 190 Seiten

Ein Rätsel, welches unlösbar scheint. Ein Junge namens Hilmer Eriksson ist plötzlich unsichtbar, er kann sich an nichts erinnern. Was letzte Nacht passiert ist, wird während den Ermittlungen von Polizist Fors immer klarer. Im Verdacht steht eine Gruppe von Nazis. Doch ob Hilmer am Ende gefunden wird und ob er dann noch lebt, könnt ihr selbst herausfinden.

 

Ich empfehle dieses Buch jedem Krimifan , es weist zudem auf die Gefahr hin, in ein nationalsozialistisches Umfeld zu gerate.

 

 

Johannes Leitgeb empfiehlt  Knallhart von  Gregor Tessnow, Ueberreuter Verlag 2004, 156 Seiten.

Es geht um einen Jungen (Michael), der mit seiner Mutter (Miriam) aus einer Villa in einer guten Gegend ausziehen muss. Miriam und Michael gehen nach Neukölln und leben dort in einer kleinen Wohnung. Michael hat es nicht leicht in der Schule. Er kommt in Streit mit einer Gang. Sie fordern Geld und andere Wertgegenstände von ihm und machen ihm sein Leben nicht besonders leicht. Michael schließt sich dem Drogendealer Hamal an. Wie wird das sein Leben verändern?

Ich persönlich finde das Buch nicht so schön, weil da sehr viele gewaltsame Momente vorkommen, aber ich empfehle es all jenen, die dramatische Bücher mögen.

 

 

Rhiannon Norbury empfiehlt Schlaft gut ihr fiesen Gedanken von John Green, dtv Verlag 2017. 286 Seiten

Schlaft gut ihr fiesen Gedanken ist ein Roman, übersetzt aus dem Englischen “Turtles all the way down” von Sophie Zeitz und geschrieben von John Green.

In dem Buch geht es im ein junges Mädchen, Aza Holmes, das unter Zwangsgedanken leidet. Diese Gedanken beeinflussen auch alltägliche Dinge, wie Essen und Gehen, die alle in einer Gedankenspirale enden. Als der Vater von Davis,einer ihrer Kindheitsfreunde einfach spurlos verschwindet, hat sie zum ersten Mal seit Jahren wieder Kontakt zu ihm. Sie verlieben sich ineinander, aber ist eine Beziehung mit Zwangsgedanken überhaupt möglich?

Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich habe einiges über Zwangsgedanken dazu gelernt. Der Schreibstil ist flüssig, weshalb die Geschichte schnell und leicht verständlich zu lesen ist. 

 

 

Nikola Blattner ist begeistert von Aaron Rabensteiners Ich habe überlebt, Busfahrt ohne Wiederkehr Verlag Athesia Bozen 2013, 181 Seiten.

Eine Geschichte eines jungen Südtirolers, der bei einer Busfahrt in den peruanischen Anden drei Freunde verliert. Diese Busfahrt verändert sein Leben, er ist traurig und zerstört, aber versucht mit Hoffnung, Mut und Kraft seiner Freunde und Familie, das schmerzerfüllte und zaghafte Ereignis zu vergessen. Das Buch widmet Aaron Rabensteiner seinen drei verstorben Freunden Helmut, Esther und Barbara.

Ein eher trauriges Buch, wie ich finde. Ein Buch voller Drama, Trauer, aber auch Hoffnung. Ich kann das Buch jenen Leser*innen empfehlen, die gerne einen Einblick in das Leben eines jungen Südtirolers und in sein trauriges, aber auch besonderes Ereignis haben wollen.

Ebenso empfiehlt Manuel Oberrauch dieses Buch:

Aaron ist ein junger Südtiroler der mit seinen Freunden Barbara, Esther und Helmut auf eine Auslandsreise geht. Aaron wacht nach einem Busunglück, das am 10. Februar 2009 in den Anden geschehen ist, in einem Rettungswagen auf. Als er im Krankenhaus ist, stellt sich heraus, dass er bei diesem Unglück all seine Freunde verloren hat. Aaron fällt es anfangs schwer, neuen Lebensmut zu finden. ..

Das Buch ist ein sehr ernstes Buch, das nach der wahren Geschichte von Aaron Rabensteiner geschrieben wurde. Es ist mit seinen 183 Seiten und der großen Schrift sowohl für ungeübte als auch für geübtere Leser*innen empfehlenswert.

 

 

Leonardo Passler empfiehlt Peter Stamms Roman AGNES, Arche Verlag 2000, 153 Seiten

Der Erzähler, ein Autor, befindet sich in Chicago in seiner Wohnung und berichtet von Agnes,einer Physikstudentin.  Er kennt Agnes seit neun Monaten. Sie begegnen sich das erste Mal in der Bibliothek. Die beiden treffen sich regelmäßig. Eines Tages fordert Agnes dem Ich-Erzähler auf eine Geschichte über sie zu schreiben. Dabei lässt er seine Arbeit, ein Sachbuch über Luxus Eisenbahnen, liegen. Der Erzähler ist verliebt in Agnes. Eines Tages zieht sie zu ihm. Der Autor schreibt die Geschichte und Agnes benimmt sich so, wie es in der Geschichte vorkommt. In Chicago besuchen sie einen Halloween-Umzug. Da erzählt Agnes dem Autor, dass sie schwanger sei .....

Das Buch ist sehr spannend und interessant geschrieben.

 

 

Lorenz Peer empfiehltThomas Glavinics Der Kameramörder, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003, 156 Seiten

Der Hauptdarsteller reist in den Osterferien mit seiner Lebensgefährtin Sonja in die Steiermark zu Freunden. Dort verbringen sie die nächsten Tage. In den Medien wird über einen Doppelmord an zwei Kinder berichtet, den der Mörder mit Hilfe einer Videokamera aufgenommen haben soll. Die exklusiven Szenen des Mordes werden auf unbekannte Weise einem deutschen Privatsender zugespielt. Dieser befindet sich in einem Dilemma und will einerseits das Material für guten Quoten veröffentlichen und andererseits die moralische Vernunft beibehalten und die Szenen nicht veröffentlichen.

Das spannendste und interessanteste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe! Es ist interessant geschrieben und mit vielen unerwarteten Pointen versehen. Ein absolutes Muss für jeden Krimiliebhaber und es ist nicht umsonst mit dem Glauser Krimipreis 2002 ausgezeichnet worden.

 

 

Pascal Plattner empfiehlt Percy Jackson. Diebe im Olymp von Rick Riordan, Verlag Carlsen 2005, 447 Seiten

Percy Jackson fliegt aufgrund seiner Leserechtschreibschwäche und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung jährlich von der Schule. Während des Schuljahres passieren ihm häufig seltsame Unfälle. In den Sommerferien fährt er mit seiner Mutter in ein Sommercamp, nachdem er ihr von den seltsamen Vorfällen erzählt hat. Auf dem Weg dorthin werden sie von einem Minotaurus angegriffen, den er besiegt. Sie kommen im  Camp Half-Blood an, wo Percy erfährt, dass es die griechischen Götter wirklich gibt und so beginnt das Abenteuer.

Ein fesselnder Fantasy Roman für alle Interessenten des Genres oder einfach zum Zeitvertreib.

 

 

Julia Stürz ist begeistert von Wendelin Van Draanens Acht Wochen Wüste, Magellan Verlag 2019, 333 Seiten

Nach Ihrem Umzug findet Wren keinen Anschluss mehr, bis sie schließlich Meadow kennen lernt. Durch sie gerät die 15-jährige auf die schiefe Bahn. Zwischen Drogen und Diebstahl ist alles anzutreffen. Jedoch wollen ihre Eltern das Ganze beenden. Sie schicken ihre Tochter für acht Wochen in die Wüste. Im Wildnis-Therapie-Camp soll sie lernen, was im Leben wirklich zählt. Wird Wren die Kurve kriegen und wieder zu sich zurückfinden?

Bei diesem interessanten und Nerven zermürbenden Buch wird jeder auf seine Kosten kommen, der sich gut in die Lage von Menschen hineinversetzen kann,

 

 

Lorenz Praxmarer ist begeistert von Morton Rhue: Ich knall euch ab! Ravensburger Verlag 2002, 159 Seiten

Gary ist ein verschlossener, aber guter Schüler, der allein mit seiner Mutter lebt und in der Schule gehänselt wird. Brendan ist ein cooler und beliebter Junge, der sportlich ist und Ungerechtigkeit hasst, dem Veränderungen jedoch schwerfallen. Seit der achten Klasse bilden sich Cliquen in der Schule. Beide sehen sich als Außenseiter.  Sie beschließen einen Amoklauf zu machen.

Ein Buch, das unter die Haut geht, von spannenden, wilden Szenen bis hin zu erschütternden und nachdenklichen Szenen. Für jeden, der Action, Spannung und Abenteuer liebt. Es lässt dich Gefühle und Gedanken einer Person spüren. 

 

 

Lukas Zelger empfiehlt Nichts Davon Ist Wahr von Michelle Painchaud, deutsche Verlagsgesellschaft (dtv), 300 Seiten, 2015

Eigentlich will Violet, ein 17 jähriges Mädchen, nur die Rolle eines verstorbenen Mädchens einnehmen - Erica Silverman, dessen Leiche nie gefunden wurde, um auf Anweisung von ihrem Ziehvater ein wertvolles Bild zu stehlen. Eigentlich. Auf diese Rolle hat sie ihr Ziehvater ein Leben lang vorbereitet, indem sie sich sehr viel Wissen über das Mädchen und dessen Familie, ihren Lebensstil und sogar körperliche Merkmale, operativ und künstlich, angeeignet hat. Doch es kommt anders. Jeder Mensch, insbesondere ein junges Mädchen hat Gefühle, welche sich schwer verbergen lassen. Es wird ihr innerer Konflikt beschrieben und der erschwerte Weg zum Ziel.

Das Buch ist sehr interessant geschrieben, da es immer wieder zu unerwarteten Ereignissen kommt. Der Roman ist ein psychologischer Thriller, einfühlsam geschrieben und animiert zum Nachdenken.

 

 

Trockner Maximilian empfiehlt LIKE ME jeder Klick zählt von Thomas Feibel, Carlsen Verlag 2013, 171 Seiten

Jana ist neu in der Klasse, sie sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch auf der sozialen Plattform ON sehr beliebt. Sie ist die Tochter eines reichen Fotostudio Besitzers und von Hamburg nach Berlin gezogen. In der Klasse finden sie und die Mitschülerin Karo schon bald zusammen. Jana überredet sie schließlich, sich bei ON anzumelden, um sich dann als Moderatorin für die neue Internetshow namens ON-SHOW zu bewerben. Dafür müssen sie möglichst viel Sympathiepunkte erhalten. Doch als was sich Jana und die ON-SHOW später entpuppt, ist unvorstellbar.

Das Thema, alles für Likes zu machen, ist aktuell und im Buch spannend erzählt.

 

 

Tobias Reiterer empfiehlt Kevin Brooks Bunker Diary, dtv(Penguin) Verlag, 2014, 300 Seiten

Als Linus, Sohn eines bekannten Comicers, in einem Bunker aufwacht, weiß er, dass er entführt wurde. Den Entführer und dessen Motiv bleiben ihm unbekannt. Langsam wird ihm klar, dass er in einer schlimmen Falle sitzt mit totaler Überwachung. Nach und nach kommen weitere Entführte hinzu, sogar eine Neunjährige, Jenny heißt sie. Der letzte Entführte, der in den Bunker kommt, weiß, dass der Bunker umfunktioniert wurde.

Das Buch fesselt die Leser*innen von der ersten Seite bis zur letzten. Im Roman erhält man keine genaueren Informationen zum Entführer und dessen Motiv. Im Verlauf der Handlung lernt man Linus immer besser kennen, da es aus seiner Perspektive geschrieben ist. Es ist ein tolles Buch, auch für diejenigen, die nicht so viel lesen.

 

 

Kilian De Santis empfiehlt Stormbreaker. Alex Riders erster Fall von Anthony Horowitz, Ravensburger Verlag 2000 , 247 Seiten

In diesem Buch geht es um einen 14-jährigen Jungen, der ein Spion wird. Er muss herausfinden, wer seinen Onkel umgebracht hat, was der Stormbreaker ist und was er macht. 

Es ist ein sehr spannendes Buch. Es gibt mehrere Teile in unserer Bibliothek und ich möchte gerne den zweiten Teil davon lesen.

Es eignet sich für Leser*innen,  die  Spannung in Büchern mögen und es ist auch für jene geeignet, die nicht so gerne lesen.

 

 

 

 

Leseempfehlungen der Klasse 4 A WM

 

Luca Biasin empfiehlt Gedisst von Daniel Höra, Berlin Verlag 2009, 220 Seiten

Alex ist ein 14-jähriger Jugendlicher, der mit seinem arbeitslosen, alkoholabhängigen Vater in einer Kleinstadt in der Nähe von Berlin aufwächst. Sein Alltag ist geprägt von Langeweile und Perspektivlosigkeit. Eigentlich sieht jeder Tag gleich aus, bis er sich mit einer schwierigen Aufgabe konfrontiert sieht. Er wird des Mordes verdächtigt und muss seine Unschuld beweisen. 

 

Eine spannende und bewegende Geschichte, die den Leser nicht mehr loslässt. 

 

 

Samuel Calandrin empfiehlt  Jo Nesbos  Buch Blood on Snow. Der Auftrag, Ullstein Verlag  2015, 186 Seiten

Seine Arbeit ist alles, was er hat, keine Freunde oder Familie. Er geht ganz und gar in seinem Job auf. Olav ist ein Profikiller und arbeitet für Daniel Hoffmann, den Boss des norwegischen Heroin- und Frauenhandels. Der neue Auftrag lautet, Daniel Hoffmanns Frau zu expedieren, dabei soll es wie ein Raubüberfall aussehen.  Olav ist hart und ohne Skrupel ... oder doch?  Unbekannte Gefühle machen sich in ihm bei diesem Auftrag breit. Das kann eindeutig zu nichts Gutem führen...

Dieses Buch fesselt jeden, der auf Thriller und erhöhten Herzschlag steht. Schon nach den ersten Seiten ist es dem Autor gelungen, mein Interesse zu wecken und das Buch nicht mehr loszulassen. 

 

 

Jorge-Luis Erazo empfiehlt das Buch von Maja von Vogel Nachtsplitter, Deutscher Taschenbuch Verlag 2011, 238 Seiten

Jenny, ihre beste Freundin Pia und ihr Freund Markus wollen einfach nur zu einem Rockfestival gehen und sich wie jeder andere Teenager betrinken. Aber in dieser Nacht würde sich alles ändern. Nachdem Jenny sich mit ihrem Freund gestritten und betrunken hat, wacht sie Stunden später auf, um sich halbnackt im Auto eines Fremden wiederzufinden. Schlimmer noch, sie erinnert sich an nichts, was in den letzten Stunden passiert ist. Sie eilt zurück zum Rockfestival, aber da taucht die Polizei auf, die nach Zeugen für den tödlicher Unfall auf der Autobahn suchen.

Geheimnisvoll und schockierend geht dieses Buch ausführlich darauf ein, wie Menschen nicht immer so sind, wie sie scheinen, und dass man die Wahrheit manchmal eher ungesagt lassen soll. Ein tolles Buch für diejenigen, die Drama und Mystery mögen, ebenso wie für Leute, die eine kurze und unterhaltsame Lektüre suchen.

 

 

Julia Falser ist begeistert von Der träumende Delphin. Eine magische Reise zu dir selbst von Sergio Bambaren; Piper Verlag, 2009; 98 Seiten

Hör nie auf, an deinen Traum zu glauben – dies versucht „Der träumende Delphin“ mit Sicherheit zu vermitteln. Daniel Alexander, der Delphin hat einen Traum: Er liebt es, Wellen zu reiten. Dafür wird er aber von den anderen Delfinen verspottet. Diese wollen nur möglichst viele Fische fangen. Dennoch hört er nicht auf ihre Meinung und zieht sein eigenes Ding durch. Nach einiger Zeit bekommt er jedoch einen Rat von einem guten Freund…

Nicht umsonst hat dieses Buch den Untertitel „Eine magische Reise zu dir selbst“. Es hat mir die Augen geöffnet und jetzt habe ich eine andere Wahrnehmung in Bezug auf gewisse Dinge. Ich kann es all jenen weiterempfehlen, die sich selbst gerne besser kennenlernen möchte.

 

 

Thomas Galli ist begeistert, Wie Elon Musk die Welt verändert - Die Biografie, von Ashlee Vance, Finanzbuch Verlag GmbH 2015, 368 Seiten

Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte Elon Musks. Er ist einer  der größten, erfolgreichsten und genialsten Unternehmern des 21. Jahrhundert und der Geschichte. 

Es handelt von seiner frühen Kindheit und seiner Flucht aus Südafrika. Seine späteren erfolgreichen Unternehmensgründungen von PayPal, durch die er die Bezahlung im Internet revolutionierte, Tesla, dem wahrscheinlich innovativsten Unternehmen in der Automobilindustrie und SpaceX, seinem Raumfahrtunternehmen, welchem es als erstes gelungen ist, eine Rakete in das Weltall zu schießen und diese dann wieder heil auf der Erde landen zu lassen.

Ich würde dieses Buch auf jeden Fall all jenen empfehlen, welche schon immer mehr über diesen genialen Erfinder und Unternehmer wissen wollten und neugierig darauf sind, wie er es geschafft hat, so erfolgreich zu werden. Diese Lektüre bietet ein interessantes und informatives Leseerlebnis über das spannende Leben von Elon Musk. 

 

 

Elona Korani ist überwältigt von Heinrich Bölls Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann, Verlag Kiepenheuer & Witsch 1976, 146 Seiten. 

Die Hauswirtschafterin Katharina Blum gerät in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen, als sie den kriminellen Ludwig Götten auf einer Tanzveranstaltung kennen lernt. Ihr Privatleben wird sowohl von der Polizei als auch von der Boulevardpresse zerlegt. Vier Tage nach dem besagten Tanzabend gibt sie bei Kriminaloberkommissar Water Moeding zu Protokoll, den Journalisten Werner Tötges erschossen zu haben. Damit ist der schockierende Akzent gesetzt, der nach Interpretation und Aufklärung verlangt.

Die Sprache ist wunderbar zu lesen – etwas anspruchsvoll, aber mit einigen humorvollen Zwischenbemerkungen. Durch die kurzen Kapitel wird das Lesen zusätzlich erleichtert. 

Die Geschichte ist universell und zeitlos. Was mit Katharina Blum geschieht, ist damals ebenso wie heute erschreckend aktuell. Sie enthüllt die Machenschaften der Boulevardpresse und wie diese einem skrupellos die Wörter im Mund verdreht, um an ihre Sensations Story zu kommen. 

Ich würde das Buch vor allem jenen empfehlen, die gerne Klassiker lesen und sich auch nach dem Lesen des Buches mit den darin behandelten Themen gerne beschäftigen wollen.

 

 

Lilly Näckler ist begeistert von Ein ganzes halbes Jahr, Jojo Moyes, Rowohlt Verlag, 2013, 512 Seiten

Als Louisa Clark ihren Job in einem kleinen Café verliert und anschließend eine Anstellung bei der reichsten Familie ihrer Gegend annimmt, weiß sie noch nicht, dass dies ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Sie soll sich um den querschnittsgelähmten Will kümmern, der seit einem Unfall Tetraplegiker ist. Anfangs kommt die lebensfrohe Louisa mit dem einsilbigen und verbitterten Will nicht zurecht. Doch gerade ihre aufgeschlossene und natürliche Art hilft ihr, zu ihm durchzudringen. Eines Tages bekommt Louisa ein Gespräch zwischen den Eltern von Will mit, das alles verändern wird.

Das emotionalste und beeindruckendste Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Jede Seite hat sich gelohnt. Ein Vergnügen für jene, die es lieben, in Schicksale anderer Menschen zu tauchen. 

 

 

Leonie Obermair ist begeistert von John Greens Das Schicksal ist ein mieser Verräter, Carl Hanser Verlag, 2012, 285 Seiten.

Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters wären zwei ganz normale Jugendliche, wenn sie nicht ein Schicksal verbinden würde: Krebs. Kennengelernt haben sie sich in einer Selbsthilfegruppe und verliebt haben sie sich während der unzähligen Schicksalschläge, die sie von nun an gemeinsam stemmen. Gus (Augustus) erfüllt Hazel sogar ihren Herzenswunsch, den Autor ihres Lieblingsbuchs zu treffen und begleitet sie auf eine romantische Reise nach Amsterdam.

Noch nie habe ich bei einem Buch so viele Emotionen gespürt. Die Sprache und die ständige Ironie machen die Geschichte vollkommen lebendig und mitfühlend. Der Autor beschreibt durch die Geschichte verschiedene Sichtweisen auf die Krankheit Krebs, dabei tut er dies nie auf eine langweilige oder trockene Art und Weise, sondern bleibt immer interessant.

Das Buch zeigt auch ganz klar, wie wertvoll das Leben ist und dass man jeden Moment auskosten soll, zu kämpfen und zu lieben, denn man weiß nie, wann es zu Ende ist.

 

 

Elisa Mercedes Parsche empfiehlt Nichts ist okay! von Jason Reynolds und Brendan Kiely, dtv Verlagsgesellschaft 2018, 319 Seiten 

Eine Geschichte, erzählt aus zwei Perspektiven. Rashad, ein schwarzer Jugendlicher, wird von einem weißen Polizisten wegen vermeintlichen Diebstahls, krankenhausreif zusammengeschlagen und verhaftet. Quinn, ein weißer Jugendlicher, sieht den Vorfall. Er steht vor einer schweren Entscheidung, da der Polizist ein guter Freund ist. Es geht um Rassismus und Gerechtigkeit, um das Leben zwei Jugendlicher, die ähnlicher sind, als sie glauben. 

Ein Buch mit einem wichtigen Gedanken, das man gelesen haben sollte. 

 

 

Claudine Piha empfiehlt Worüber keiner spricht von Allan Stratton, Deutscher Taschenbuch Verlag 2017, 271 Seiten.

Die 16-jährige Afrikanerin, Chanda Kabelo, ist eine gute Schülerin, irgendwann möchte sie Ärztin oder Lehrerin werden, um die Armut zu Hause hinter sich zu lassen. Doch überall um Chanda herum sterben Menschen und aus Angst spricht keiner über den Grund. Ihre Probleme zu Hause erdrücken sie, aber die Schwierigkeiten beginnen erst, wenn sie herausfindet, dass ihre beste Freundin Esther auf den Strich geht und Chandas Mutter sich nicht mehr blicken lässt.

Das Buch ist eine einfache, verständliche Lektüre für Jugendliche und Erwachsene,die mehr über HIV/AIDS und Afrika erfahren wollen. Dieses Buch zeigt das Elend des schwarzen Kontinents, aber es macht auch bewusst, wie wichtig Zusammenhalt, Freundschaft, Familie und Mut sind. 

 

 

Stephanie Planer ist begeistert von Anne Cassidys Thriller Die einzige Zeugin, Fischer Verlag 2012,  277 Seiten

Laureen ist sieben Jahre alt, als sie Zeugin eines tragischen Ereignisses wird: Sie sieht ihren Vater mit einem blutigen Messer vor der Leiche ihrer Mutter stehen. Tot ist auch ihre neun Monate alte Schwester Daisy.  Mit Hilfe ihrer Tante Jessica und deren Mann kann Laureen das traumatische Ereignis verarbeiten. Als Laureen vor dem ehemaligen Elternhaus steht, tauchen Erinnerungen auf, die die Geschehnisse in ein ganz anderes Licht rücken. So beginnt Laureen zu zweifeln. 

Jugendliche mit Humor, die ein wenig kurzweilige Spannung suchen, können diesen Thriller bestimmt nicht mehr aus den Händen legen. 

 

 

Jakob Prast empfiehlt Lauf, Junge, lauf von Uri Orlev, Gulliver Verlag 2006, 226 Seiten

Zuerst von der Stadt ins Ghetto getrieben und dann komplett in die Wildnis verjagt. Der 11-jährige Jude Jurek durchlebt, was niemand auf dieser Welt erleben möchte, er kann niemandem vertrauen, ist ganz auf sich allein gestellt und muss um sein Überleben kämpfen. Er ist ein geschickter Junge und überlebt so viele Abenteuer, welche das Buch bildgenau beschreibt.

Ich kann das Buch jeder Altersgruppe empfehlen, weil es das Schicksal vieler Menschen aus dem Zweiten Weltkrieg beschreibt. Es kann uns zeigen, dass man dankbar sein sollte für das, was man hat, und man sollte jede andere Person respektieren.

 

 

Jonas Riccardi ist gefesselt von Suzanne Collins Tribute von Panem. Tödliche Spiele, Oetinger Verlag 2008, 415 Seiten

Die Handlung findet in Panem, einem totalitären Staat statt, der in 12 Distrikte eingeteilt ist. Jedes Jahr finden die sogenannten „Hungerspiele“ statt, wobei 2 Tribute (Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren) ausgelost werden und in einer riesigen Arena um Leben und Tod kämpfen müssen. Ziel der Hungerspiele ist es, alle Teilnehmer auszuschalten, um als Sieger der Spiele hervorzugehen.

Als bei der Auslosung der 74. Hungerspiele das Los auf Primrose Everdeen fällt, meldet sich ihre 16-jährige Schwester Katniss freiwillig an ihrer Stelle. Sie und Peeta, der zweite Tribut aus ihrem Distrikt, machen sich auf dem Weg ins Kapitol, um sich für die Spiele vorzubereiten.

„Es ist das intensivste und dynamischste Buch, das ich je gelesen habe“, so Jonas Riccardi. Für alle Sciene-Fiction Liebhaber maßgeschneidert.

 

 

Omar Ricceri empfiehlt Michael Lewis‘ The Big Short, wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte, Goldmann Verlag, 340 Seiten

Die Wall Street, der Crash 2008, die Geschichte dahinter und wie es dazu überhaupt kam.

Steve Eisman, ein Trader der eine wichtige Rolle am Finanzmarkt zu dieser Zeit spielte. Mike Burry, ein Arzt und Investor, er beeinflusste viele Unternehmen mit seinem Blog, bis er zum Investor wurde.

Das Buch verlangt ein gewisses Grundwissen (Aktien, CDS, Bankwesen, Finanzwesen, Investment), damit es überhaupt verstanden werden kann. Ich empfehle es nur jenen Leser*innen, die Interesse am Finanzwesen und dem Wirtschaftscrash 2008 haben.

 

 

Alex Sartori gefällt das Buch von John Strelecky Das Café am Rande der Welt, Spiegel ONLINE Bestseller, 126 Seiten.

Ein Café mitten im Nichts, welches für einen jungen Werbemanager zum Wendepunkt seines Lebens wird. Der Hauptdarsteller ist von seinem Leben besonders gestresst und kann die wahren Werte des Lebens nicht genießen. Drei einfache Fragen auf einer Speisekarte und drei unbekannte Personen verändern sein Denken und Handeln. 

„Das tiefgründigste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe“, so Alex Sartori.
Meines Erachtens ist dieses Buch für jene Leser*innen geeignet,, welche vom alltäglichen Leben überfordert oder gestresst sind und sich die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen.

 

 

Sophia Spitaler empfiehlt Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen von Elisabeth Steinkellner, Verlag Beltz & Gelberg 2018, 236 Seiten.

Der Roman handelt von dem homosexuellen Simon, der sich auf die Suche nach einer Zugbekanntschaft macht, und von Antonia, die die Suche nach ihrem verschwundenen Bruder schon längst aufgegeben hat. In einem Park treffen die beiden zufällig aufeinander und gestehen sich ihre Sorgen und langsam beginnen sie sich aus ihrem eigenen Käfig hinaus zu bewegen…

Die sehr direkte Art, wie die Personen miteinander sprechen und die Gedanken der Hauptcharaktere zeigen sie nicht nur von außen sondern auch von innen. Meiner Meinung nach gefällt dieses Buch Jugendlichen als auch Erwachsenen, die sich für Homosexualität, Drogensucht, Liebeskummer und Psychosen interessieren.

 

 

Daniel Überbacher gefällt das Buch VERBRECHEN von Ferdinand von Schirach, Piper Verlag 2010, 205 Seiten

Elf abwechslungsreiche Kurzgeschichten schildern wahre Verbrechen von Menschen, welche der Autor in seinem Berufsleben als Rechtsanwalt und Strafverteidiger betreut hat. Die Kriminalfälle handeln von Mördern, Drogendealern, Bankräubern und Prostituierten. Im Vordergrund stehen aber nicht die Straftaten, sondern die Hintergründe und Motive für diese grausamen Taten. Die spannend erzählten Geschichten geben auch einen Einblick in den Verlauf eines Strafprozesses und regen zum Nachdenken an. 

„Dieses Buch ist genau das richtige für Krimiliebhaber, die auch vor brutalen, teils grausamen Inhalten nicht zurückschrecken “, empfiehlt Daniel Überbacher abschließend.

 

 

Klejdi Veizaj empfiehlt Elise Broach Die Tote aus dem Nichts, dtv pocket crime Verlag 2010, 302 Seiten

Luce, sein älterer Bruder Jamie und dessen Freund Kit sind auf dem Weg zu ihrem Vater, um bei ihm die restlichen Ferien zu verbringen. Nach vielen Stunden Fahrt durch das neblige New Mexico fängt es plötzlich an zu regnen und die Sicht im alten Auto wird nicht besser. Unerwartet fahren sie etwas an. Sollen sie weiter fahren oder wenden? Kit und Jamie steigen zögernd aus dem Auto und sehen die Leiche eines jungen Mädchens, die das Leben der Drei drastisch verändern wird…

Das Buch ist sehr interessant und einfach geschrieben. Ich empfehle “Die Tote aus dem Nichts” jenen Lesern, die eher auf Thriller stehen. 

 

 

Kilian Waldner empfiehlt Sieben Nächte von Simon Strauss, Verlag Blumenbar 2017, 138 Seiten.

Ein junger Mann Mitte-Ende zwanzig hat die Jugendprüfung bestanden. Er fürchtet sich jedoch vor der Zukunft, den täglichen Aufgaben, der Verantwortung und dem strikt geregelten Leben. Durch die Hilfe eines Mannes schafft er es, eine Reifeprüfung zu absolvieren, bei der er in sieben Nächten sieben Todsünden bewältigen muss. Dabei trifft er auf Hochmut, Völlerei, Faulheit, Habgier, Neid, Wollust und Jähzorn.

Wird die Zeit siegen und damit alle Träume und Leichtigkeit verschwinden, oder wird er sich durchsetzen?

 

 

 

Petra Schenk empfiehlt My sweetest escape von Chelsea M. Cameron, MIRA Taschenbuch Verlag 2015, 352 Seiten

Das Buch mit dem Untertitel Die schönste Zeit meines Lebens spricht von einem Mädchen mit dem Namen Josecelyn Archer, welche in sehr kurzer Zeit ihre Universität wechselt und in das Haus ihrer Schwester Rene und deren Freunde einzieht. Sie freundet sich schnell mit ihren Mitbewohnern an. Besonders Dusty, den sie im Krankenhaus beim Snackautomat kennenlernt, ist damit beschäftigt, herauszufinden, warum Josecekyn sich so sehr verschließt und mit niemanden über ihre Probleme spricht. Als sie ihm schließlich ihr altes Leben anvertraut, kommt ein Geheimnis von seiner Seite, welches droht, Jos ganzes Leben zu zersplittern…

Dieses Buch eignet sich besonders für Jugendliche, welche gerne realistische Geschichten Jugendlicher lesen. Diese angenehme Freizeitlektüre ist interessant und baut im Laufe der Geschichte Spannung auf.

 

 

 

LESETIPPS FÜR WEIHNACHTEN

Auch heuer hat Prof. Eva Gratl von der Bibliothek die Lehrerinnen und Lehrer der WFO Heinrich Kunter um Lesetipps für Weihnachten gebeten. Die Lehrerinnen Gerda Andres, Inge Mahlknecht, Ulrike Wodenegg, Veronika Springer und Eva Gratl stellen auf ihre Favoriten für die Lektüre in der ruhigsten Zeit des Jahres vor.

 
Gerda Andres empfiehlt

"Der Gesalese1ng der Flusskrebse" von Delia Owens (Carl Hanser Verlag 2019)

„Der Roman kombiniert eine spannende Kriminalgeschichte, eine sehr schöne Liebesgeschichte und eine einfühlsame Geschichte des Erwachsenwerdens. Alles zusammen verpflanzt er in eine wilde Naturlandschaft, die so anders ist als die Natur, die wir hier kennen. Ich war von allen Aspekten gleichermaßen gefangen und fasziniert“.

Derselbe Tipp kommt auch von Prof. Wodenegg...also absolut lesenswert: Sie sagt dazu: „Bis zum überraschenden Schluss spannende Handlung, sprachlich allerdings nicht sehr anspruchsvoll....“

 

Auch für Prof. Inge Mahlknecht steht diese Buchempfehlung auf Platz 1: Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens
 

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Inge Mahlknechts Platz 2: Der Wal und das Ende der Welt von John Ironmonger
 

 

 

 

 

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Platz 3. Achtsam morden von Karsten Dusse

 

 

 

 

 

Ulli Wlese4odenegg empfiehlt ein Sachbuch

Karl V.; Der Kaiser, dem die Welt zerbrach“ von Heinz Schilling, C.H.Beck

„Hochinteressante Lektüre; ich habe viel dazugelernt!“

 

 

 

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Eva Gratl empfiehlt:

Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt

„Wunderschöne Sprache, ein ganz besonderes Buch, das uns Menschen aus Siebenbürgen näherbringt“.

Wir leben und leiden mit ihnen“.


 

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Die Marschallin: „Ein Familienroman über eine außergewöhnliche Frau; dazu viel Geschichte des Faschismus“.

 

 

 

 

 

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Luca di Fulvio: La ballata della citta´eterna-„ ist auch in deutscher Sprache erhältlich“: Es war einmal Italien: „Wurde vom Amt für Bibliothek und Lesen als Buch des Jahres hochgelobt“.
 

 

 

 

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Empfehlung Prof. Veronika Springer: 

Kinder ihrer Zeit von Claire Winter

 

 

 

 

Prof. Helenelese9 Zelger  empfiehlt :

Francesca Melandri: Alle außer mir


und...

 

 

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Daniela  Krien: Die Liebe im Ernstfall

 

 

 

 

 

 

Lesetipps aus der Schulbibliothek

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51K+CR0duCL._SX327_BO1,204,203,200_.jpgBuchtipp von Hanno Barth, Fach Rechtskunde

Rebellische Söhne von Alois Prinz

Regelmäßig statte ich unserer Schulbibliothek einen Besuch ab, um mich über   Neuanschaffungen bzw. gern gelesene Jugendliteratur zu informieren oder um mir von den Bibliothekarinnen Empfehlungen für eine Wochenendlektüre geben zu lassen. Bei einem dieser Besuche stieß ich auf das Buch "Rebellische Söhne" von Alois Prinz. Sehr einfühlsam und beiden Seiten gegenüber fair, schildert Prinz das Leiden verschiedener prominenter Söhne (Luther, Hesse, Franziskus, ...) unter ihren dominanten Vätern; und das Leiden dieser Väter wegen ihrer aufbegehrenden Söhne. Die Lektüre macht einem klar, wie wichtig es für einen Sohn ist, sich von den Vorstellungen, Wünschen und Hoffnungen des Vaters zu befreien, um den Lebensweg wählen zu können, zu dem man berufen ist und dass dies eine Voraussetzung für eine gesunde Beziehung zwischen Vater und Sohne ist. 

Dieses Buch würde ich jedem Vater empfehlen, um seine Söhne, und jeden Sohn, um seinen Vater besser verstehen zu können.

Alois Prinz, bekannter Autor, war erst kürzlich in der Bibliothek für eine Autorenlesung zu Gast.

 

Über die Berge und über das Meer

Von Dirk Reinhardt

(Gerstenberg-Verlag 2019, 318 Seiten)

 

Das Buch handelt von zwei Jugendlichen, welche sich trotz ihrer unterschiedlichen Kultur angefreundet haben und welche sich aus unterschiedlichen Gründen und getrennt voneinander auf die Flucht aus Afghanistan machen, um nach Europa zu kommen.

Soraya wird als siebte Tochter in einem Bergdorf geboren. Da es eine große Schande ist, keinen Sohn zu haben, wird die siebte Tochter wie ein Sohn aufgezogen. Tarek hingegen ist ein Nomadenjunge, der mit seiner Familie als Kuchi durch das Land zieht. Als ihre Familien ihre Flucht beschließen, machen sie sich auf einen beschwerlichen Weg voller unbekannter Gefahren.

Werden sich Tarek und Soraya wiedersehen?

Dirk Reinhardt erzählt die Geschichte aus zwei Perspektiven, abwechselnd aus der Sicht Sorayas und Tareks. Die Situation in Afghanistan wird authentisch dargestellt und zeigt auf, warum viele Menschen ihre Heimat verlassen, und welchen Gefahren sie sich dabei aussetzen. Außerdem gibt es einem einen guten Einblick in verschiedene Kulturen.

Meiner Meinung nach ist es ein wertvolles und gelungenes Buch, das mit viel Einfühlungsvermögen und trotzdem spannend geschrieben ist. Es trägt zum besseren Verständnis für unterschiedliche Kulturen und für Flüchtlinge bei, ohne dabei allzu pädagogisch zu wirken. Absolut lesenswert!

 

Medienstimmen

»Dirk Reinhardt hat sorgfältig recherchiert, mit zahlreichen jungen Flüchtlingen gesprochen und sich ihrer Schicksale angenommen. Entsprechend ergreifend und mitreißend ist sein Roman geworden. Ein schmerzhaftes und wirklich wichtiges Buch, das uns nicht nur hilft, Geflüchtete zu verstehen, sondern uns auch einen guten Einblick in die kulturellen Hintergründe afghanischer Flüchtlinge bietet. Ein sehr beeindruckendes Jugendbuch, das man nicht so schnell vergisst!«
Deutscher Jugendliteraturpreis/Nominierung/Begründung der Jugendjury

 


    Side Effect

    von Lukas Erler     

   

 “Side Effect” ist der zweite Roman des deutschen Autors Lukas Erler,   wobei es um Medikamentenversuche und ein verschwundenes Mädchen  geht.

 

 Ben ist in seine Klassenkameradin Nesrin verliebt, dem Mädchen mit dem  Kopftuch, welche ihm aber kaum Beachtung schenkt. Umso erstaunter ist Ben, als Nesrin ihn am Tag vor Beginn der Sommerferien zu einem Treffen bittet und ihm ein Geheimnis anvertraut. Dann gibt sie ihm noch einen Kuss und einen Zettel mit einer Adresse in Amsterdam bevor sie verschwindet.

Kurzentschlossen beschließt Ben, Nesrin in den Sommerferien in Amsterdam zu besuchen. Doch Nesrin ist niemals dort angekommen. Was ist mit ihr passiert? Als Ben sich auf die Suche nach ihr macht, überschlagen sich die Ereignisse. Er wird bedroht, überfallen, und plötzlich ist da auch noch Erol, ein Bekannter aus Nesrins Vergangenheit. Und was hat es mit dem mysteriösen Institut auf sich, in welchem Versuche mit Medikamenten durchgeführt werden? Ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Ein spannendes Jugendbuch, welches nicht nur actionreich ist, sondern auch das Thema der Medikamentenversuche aufgreift. Aufgrund seiner einfachen Sprache und relativ großen Schrift liest es sich flüssig und in kurzer Zeit, ideal daher auch für Jungs, die nicht so viel lesen. Sprachlich wird der Erzähltext zwischendurch mit etwas Ironie aufgefrischt.

Für Jugendliche ab 14 Jahren und interessierte Erwachsene.


 

Heute möchten wir euch Bücher vorstellen, welche einfach zu lesen sind und einen Bezug zum Alltag von Jugendlichen haben.

 

 

 

Reihe K.L.A.R.

Verlag an der Ruhr

 

Romane für Jugendliche aus der Reihe K.L.A.R. sind Kurz, Leicht, Aktuell, Real

und bieten sich somit vor allem für Jugendliche an, welche wenig oder nicht so gerne lesen. Sie zeichnen sich aus durch:

  • eine geringe Textmenge (selten mehr als 100 Seiten)
  • überschaubare Leseabschnitte und eine größere Schriftart
  • ein leicht verständliches Vokabular
  • die Sprache des Alltags

Wer die Figuren in der Handlung sind, wird schnell klar und ein schneller Einstieg in die Handlung steht im Vordergrund, ohne ausschweifende Einleitung oder Beschreibungen.

Die Inhalte sind meist aktuell und greifen verschiedene Themen aus der Lebenswelt der Jugendlichen auf. Damit bieten sie gleichzeitig Stoff zur Diskussion und Auseinandersetzung mit bestimmten Themen.


 

 Kein Plan

 von Steinfeld, Tobias

 Verlag: Thienemann

 

Inhalt

Hinreißend komischer und warmherziger Coming-of-Age-Roman ab 13 Jahren.

Abi, Lehre, Start-up Zukunft geht klar! Für die meisten jedenfalls, die auch gleich ein paar nette Ideen für Alberts Zukunft anzubieten haben. Sein Vater rät zum Studium, seine Freundin will, dass er Maurer wird, das gibt Muskeln! Nur Albert selbst hat keinen Plan, was er nach der Schule machen soll. Seine Verzweiflung führt ihn in ein verrücktes Abenteuer, das mit einer Rudermaschine beginnt, ihn auf einen Schäferhof führt und mit Freunden fürs Leben endet. Und dazwischen? Schräge Außenseiter, ein Drohbrief, Wölfe, ein Kuss und jede Menge Schafe.

Lese- und Hörtipps von Lehrerinnen und Lehrer

Prof. Eva Gratl und die WFO-Bibliothek haben sich umgehört und Lese und Hörtipps der Lehrerinnen und Lehrer gesammelt. Denn die Ausgangsbeschränkungen, die soziale Distanz und Quarantäne bescheren uns Zeit, vielleicht jene, die wir schon längst einmal mit dem Lesen eines Buches füllen wollten. Denn Lesen lenkt ab von trüben Gedanken und ist nach Videokonferenzen, Vorbereitung, Erstellung von Lernunterlagen eine schöne Abwechslung.

 

Direktor Ralf Stefan Troger macht den Anfang. Er empfiehlt die Lektüre von

Michio Kaku, Die Physik Der Zukunft", Rowohlt Verlag 2016, 608 Seiten  

 

Seriöse Zukunftsforschung mit Voraussagen von vielen Forschern. Wie werden wir also leben, in 20/30, 50 Jahren? „Befunde, überzeugend und mit leichter Hand präsentiert“.

Wie schnell sich allerdings alles ändert und eine Welt auf den Kopf gestellt wird, zeigen unsere Tage.

 

 

 

Eine Vielleserin ist Prof. Ulrike Wodenegg, sie schickte gleich mehrere Empfehlungen.

Bob Bjerg, Serpentinen, Claassen Verlag 2020, 272 Seiten.

Sie schreibt: Roman mit autobiographischem Hintergrund. Anfangs etwas mühsam, aber mit der Zeit kommt man in die Geschichte hinein...

 

 

 

 

Michel Houellebecq, Serotonin, DuMont Verlag, 330 Seiten.

„Knallharte Analyse der kapitalistischen Gesellschaft mit allen negativen Auswüchsen. Man braucht streckenweise ziemlich gute Nerven - ich wollte mehrmals die Lektüre aufgeben - , aber letztendlich war es eine tolle Lektüre und sicher das anspruchsvollste und anregendste Buch, welches ich in den letzten Monaten gelesen habe“

 

 

 

ZUM HÖREN:

Monika Helfer, ”Die Bagage”, Hörbuch, Hanser Verlag 2020

 

Es geht um eine Familiengeschichte aus Vorarlberg im 20. Jahrhundert.

Jahrhundert. Monika Helfer liest selbst

 

 

 

 

Christopher Isherwood , Bye bye Berlin

Berlin in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, „die letzten Tage der Weimarer Republik“.

„Ich habe beide Bücher gehört. Die Hörbuchversion ist bei Isherwood sicher eine Bereicherung und macht das Buch sehr lebendig.“

 

 

 

Prof. Fabian Kostner trifft mit seinen Tipps den Zeitgeist

George Orwell, 1984 , Ullstein Taschenbuch 1994, 384 Seiten

„In Zeiten des Corona-Virus gewinnt ein altes Zitat von George Orwell neue Bedeutung. Der britische Autor von «1984» schrieb in einem weniger bekannten Text: Wir seien alle fähig, Dinge zu glauben, von denen wir wüssten, dass sie nicht wahr sind. Es sei möglich, diesen Zustand auf unbestimmte Zeit fortzusetzen: Gestoppt werden könne dies einzig dadurch, dass früher oder später ein falscher Glaube auf die solide Realität trifft, normalerweise auf einem Schlachtfeld“.

https://www.tagblatt.ch/meinung/kommentare/corona-virus-loest-flucht-aus-aktien-aus-aerzte-als-helden-der-wirtschaft-ld.1201673

 

Aldous Huxley , Schöne neue Welt, Fischer TB, 368 Seiten

Ein Buch, das nie an Aktualität verliert

 

 

 

 

 

Der Tipp von Prof. Anna Lageder

Yuval Noah Harari, Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen, Beck Verlag 2028, 576 Seiten..

 „. man braucht dafür etwas Zeit, ist aber spannend und aufschlussreich. Aktuell sehr interessant das Kapitel über Seuchen und Pandemien....

 

 

 

 

 

Prof. Susy Moroder ist begeistert von Karsten Dusse: Achtsam morden, Heyne Verlag 2019, 416 Seiten

Zwei Welten, die nicht weiter auseinander liegen könnten. Die Rolle als liebevoller Vater mit der Rolle als Strafverteidiger eines Drogenkartellbosses zu vereinen, erfordert Neven. Und weil Björn diese gelegentlich verliert, hat seine Frau ihn auf ein Achtsamkeitsseminar geschickt. Die neugewonnenen Fähigkeiten achtsamer Lebensweise versucht Björn in seinem manchmal etwas rohen Job anzubringen.

"Das witzigste und zynischste Buch , das ich in der letzten Zeit gelesen habe", so Susy Moroder. Junge Eltern, Krimi-Fans und sowieso jeder, der Humor hat, wird nickend und schallend auf seine Kosten kommen.