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Lesen nach Lust und Laune

Neuankäufe weihnachtlich präsentiert

Bücheradventskalender in der Bibliothek

Jeden Tag wird in der Schulbibliothek im Hauptsitz ein "Türchen" des Bücheradventskalenders geöffnet und ein Neuankauf präsentiert. Es ist von Jugendbüchern über Sachbücher für jeden Geschmack etwas dabei.

Diejenigen, die noch eine spannende, unterhaltsame, informative oder erholsame Weihnachtslektüre suchen, können in der Bibliothek vorbeischauen und eines der neuen Bücher ausleihen. Hier eine kleine Auswahl, der Bücher die bisher geöffnet worden sind:

 

 

1. Woche:

   

2. Woche:

Alle Neuankäufe können unter dem Menüpunkt "Neue Medien (verlinkt)" abgerufen werden.

 

Klimawandel in Südtirol

Medientisch zum Thema "Klimawandel" in der Bibliothek

Am 4. Dezember wird Klimaexperte Marc Zebisch an unserer Schule zu Gast sein und für alle 2. Klassen zum Thema "Die Auswirkungen des Klimawandels in Südtirol" referieren. Zu  diesem Anlass gibt es im Dezember in der Bibliothek im Hauptsitz und dann im Jänner in der Bibliothek im Aussensitz einen Medientisch mit Medien der EURAC sowie Büchern unserer Schulbibliothek zum Thema "Klimawandel". hier eine kleine Auswahl der Bücher:

 

          

 

 

Tag der Bibliotheken - Buchvorstellungen

Buchvorstellungen zum Tag der Bibliothekn

Am 24. Oktober ist Tag der Bibliotheken. Aus diesem Anlass haben einzelne SchülerInnen der Klassen 2B-WS von Prof. Ulrike Wodenegg im Hauptsitz sowie der 2A-WM von Prof. Gerda Andres SchülerInnen der 1B-WM von Prof. Christian Pernter und der 1A-WM von Prof. Manuel Raffin, lesenswerte Bücher vorgestellt.

Die Aktion ist bei den SchülerInnen und Lehrpersonen sehr gut angekommen und so werden die jeweiligen Klassen im 2. Semester den anderen Klassen ihre Lieblingsbücher vorstellen.

 

 

 

 

 

Deutscher Jugendliteraturpreis 2019 - Die Gewinner

And the Winners Are.......

Wie jedes Jahr wurden auch heuer bei der Frankfurter Buchmesse die Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises bekanntgegeben. In der Kategorie Jugendbuch hat Steven Herrick mit "Ich weiss heute nacht werde ich träumen" gewonnen. Die Jugendjury hingegen hat "Kompass ohne Norden" von Neil und Brendan Shusterman" als bestes Jugendbuch 2019 ausgewählt. Die Kategorie Sachbuch wurde von Anja Räumschüssel mit "Extremismus" gewonnen.

 

 

Christian Linker begeistert die Zuhörer

Mit Spannung erwarteten die Schülerinnen und Schüler der WFO Heinrich Kunter den Jugendbuchautor Christian Linker (im Bild). Auf Einladung des Amtes für Bibliotheken las der bekannte und preisgekrönte Autor (geboren 1975 in Leverkusen) kürzlich in der Bibliothek des Hauptsitzes. Eingefunden hatten sich ausgewählte Schüler der ersten und zweiten Klassen.

Linkers erstes Buch „RaumZeit“ spielt im Jugendknast, sein wichtigstes Buch ist für den Autor „Der Schuss“, sein kontroversester Jugendroman ist „Dschihad Calling“. Der Erfolgsautor stand lange auf der „Liste der Besten 7“.

Christian Linker überließ den Schülern die Auswahl für die Lesung: Ihr Favorit: „RaumZeit“. „Tim sitzt im Knast: zwanzig Monate Jugendstrafe. Statt Partys, Freunden, Mädchen: Misstrauen, Einsamkeit, Monotonie, dazu der tägliche Kampf, sich unter den Mitgefangenen durchzusetzen und nicht in gewaltsame Auseinandersetzungen zu geraten“.

Aufmerksam hörten die Schüler zu, und sie hatten dann Gelegenheit Fragen zu stellen. Denn der Autor sagt: „Eine Autorenlesung ist, wenn der Autor liest und andere zuhören? Nee, falsch. Das nennt man Hörbuch. Autorenlesung hingegen ist, wenn der Autor was vorliest und wir alle gemeinsam darüber diskutieren…“.

So wollten die Schüler am Ende. wissen, welchen Beruf er wohl ergriffen hätte, wenn er nicht Autor geworden wäre. Doch Christian Linker sagte: Ich kann nur schreiben. Sein Lieblingsort zum Schreiben? Diesen gebe es nicht. Und die Idee für das Buch RaumZeit? Christian Linker hat ein Praktikum in einem Gefängnis absolviert.

 

 

 

 

 

 

 

Hier die Homepage des Autors

 

 

Von Afghanistan auf den Ritten

Warum kommen Flüchtlinge zu uns? Was erleiden junge Menschen, bevor sie ihre Heimat verlassen? Auf diese Fragen ging der junge Afghane Alidad Shiri in der ergreifenden Schilderung seiner über 4-jährigen Flucht aus seinem Heimatland ein. Im Rahmen des FÜL-Unterrichts erzählte er kürzlich in der Bibliothek den Schülerinnen und Schülern der Klasse 1 B-WS von seiner qualvollen und mitunter lebensgefährlichen Flucht von Afghanistan nach Südtirol.


Alidad Shiri wuchs wohlbehütet in einer wohlhabenden Familie in Ghazni, einer Stadt in Afghanistan, auf, bis er innerhalb weniger Monate seinen Vater, seine Mutter, seine Oma und seine Schwester durch Anschläge der Taliban verlor. Daraufhin floh er im Jahre 2000 nach Pakistan, wo er sich ca. zwei Jahre aufhielt. Da er dort keine Zukunftsperspektiven sah, machte er sich auf den Weg nach Europa.

Nach einem entbehrungsreichen, gefährlichen Marsch (Hunger, Kälte, Läuse...) durch den Iran und die Türkei gelangte Alidad Shiri schließlich mit einem Schlauchboot nach Griechenland. Hier band sich der inzwischen 13-Jährige unter einem Tankwagen fest, der auf einem Schiff nach Italien übersetzte. Mit letzter Kraft schaffte es Alidad durchzuhalten, bis der LKW endlich an einer Raststätte in der Nähe von Brixen anhielt...

Alidad Shiri, der seit 2005 in Südtirol lebt, wurde von einer Rittner Familie adoptiert und schreibt heute u.a. für den Alto Adige. Daneben verfasste der junge Afghane mehrere Bücher, und zwar „Via dalla pazza guerra“und „Anche Superman era un rifugiato“.

Zur Vertiefung des Themas Flucht (aus Afghanistan) liest die Klasse den Roman „Drachenläufer“ des afghanischen Autors Hosseini. In dieser berührenden und poetischen Geschichte wird den Schülerinnen und Schülern am Beispiel eines weiteren Einzelschicksals die Problematik nähergebracht. Dies fördert das Verständnis füreinander und dadurch das Einfühlungsvermögen.

Begleitet wurde Alidad Shiri von Carlotta Sami, der Beauftragten des UNHCR Südeuropas. Sie ergänzte dessen Lebensgeschichte mit einigen wichtigen Informationen:
• 2019 sind weltweit ca. 71.000.000 Menschen auf der Flucht, von denen 86% nicht nach Europa kommen, sondern sich in den jeweiligen Nachbarstaaten aufhalten.
• 44.400 Menschen flüchten täglich aus ihrer Heimat.
• Die meisten Flüchtlinge aus dem Mittleren und Nahen Osten hat die Türkei aufgenommen (ca.3.000.000), gefolgt von Deutschland (1.000.000 im Jahr 2015).
• Italien rangiert in Europa erst auf dem 6. Platz mit ca. 300.000 Flüchtlingen, davon erhielten 189.000 Asyl; das entspricht bei insgesamt 60,6Mio Einwohnern 0,5% der Bevölkerung.
Die 5 Top-Herkunftsländer sind: Pakistan, Nigeria, Bangladesch, Senegal und Ukraine.
• Zurzeit leben ca. 980 Flüchtlinge in Südtirol.
Frau Sami erklärte auch kurz den Unterschied zwischen Flüchtling und Migrant und betonte, dass nur jenen Flüchtlingen Asyl gewährt werde, die in ihrer Heimat in Lebensgefahr seien (aus politischen, religiösen, ethnischen Gründen).

Helene Zelger

 

 

 

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