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Medientisch Oktober

In der letzten Oktoberwoche war in der Bibliothek Gänsehaut angesagt. Passend zu Halloween wurde am Medientisch "Dia de los Muertos" klassische und moderne Schauerliteratur angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geheimnisvolles Nordkorea

Ein Land, das wir nur aus Fernsehberichten, Büchern und Zeitungsartikeln kennen, hat Lukas Kindl (im Bild) im Rahmen einer Exkursion der Universität Innsbruck im Jahr 2011 bereist. Was er da so alles erlebte, wie es den Menschen dort geht, wie sehr die staatliche Propaganda das Leben bestimmt, konnte drei Klassen der WFO Bozen im Rahmen eines Vortrags in der Bibliothek des Hauptsitzes erfahren.

Nordkorea  ist ein streng bewachtes Land mit einem unheimlichen Führerkult. Trotzdem bot Lukas Kindl auch kleine Einblicke abseits von offiziellen Vorgaben, die ein Reisender dort zu befolgen hat. Möglich war dies, da er heimlich kleine Videos drehte. Da putzen Menschen hockend die Straßen, diese sind meist frei von Autos, es gibt keine Werbung – ganz ungewohnt, wie Lukas Kindl betonte –, es gibt Drehrestaurants, die nie in Betrieb genommen werden, Statussymbole, soweit das Auge reicht. Lukas Kindl vertiefte auch die Geschichte des Landes und die Probleme, die es nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Staaten heute hat. Man erfuhr, dass es in Nordkorea einen eigenen Kalender gibt: Juche 1 ist das Jahr 1912. Und passend dazu gibt es in Pjöngjang den Juche Turm: 170 Meter hoch ist er, ein Denkmal wie viele andere, das bei der Betrachtung Gänsehaut auslöst. Genauso wie das Stadion 1. Mai: Das größte Stadion der Welt. Es hat 150.000 Plätze und die Paraden dort - Lukas Kindl wohnte einer Aufführung bei – bieten ein ganz unglaubliches Bild. Menschen, vor allem Kinder, bewegen sich wie Roboter nach einem strengen Programm mit unglaublicher Präzision und huldigen ihrem Herrscher.

 

 

 

 

Neuer Bibliothekar

Stefan Prader (im Bild rechts) ist der neue Bibliothekar der WFO Heinrich Kunter Bozen. Der Klausner übernimmt die Stelle von Marion Ladurner (links), die mit Anfang Oktober in die Landesverwaltung wechselt. Prader wird von Montag bis Freitag jeweils vormittags und am Dienstag und Donnerstag auch nachmittags an der Bilbiothek im Hauptsitz anzutreffen sein. 

"Für mich ist es die erste Erfahrung als Bibliothekar, und ich freue mich auf die neue Arbeit", sagt der Klausner, der in Innsbruck Soziologie studiert hat und zuletzt u.a. als Grafiker gearbeitet hat. Prader wird vermutlich bis Sommer 2018 an der WFO arbeiten. Bis dahin läuft die Mutterschaftsabwesenheit der Stammrollen-Bibliothekarin Kristina Volgger.

Marion Ladurner wechselt nach einem knappen Jahr an der WFO in das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung in die Bozner Dantestraße. "Mir hat es an der WFO sehr gut gefallen. Hier war ich aber nur kurzfristig als Mutterschaftsersatz  75-Prozent-teilzeitangesestellt, nun habe ich die Gelegenheit eine Vollzeitstelle zu erhalten", sagt die Meranerin.

2016: Marion Ladurner übernimmt von Marta Capasso     -     2015: Marta Capasso vertritt Kristina Volgger    -     20011: Kristina Volgger neue Bibliothekarin

 

 

 

 

Du Glückspilz, du kannst in den Krieg ziehen

Ausstellung über den Ersten Weltkrieg in Gallizien: Warum zogen junge Menschen in den Krieg? Am 16. August 1914 rückte der gebürtige Lananer Feldkaplan Karl Gögele in Galizien ein und kehrte erst nach dem Kriegsende 1918 in seine Heimat zurück. „Der erste August mit dem hellen Jubel der Einrückenden war vorbei", schreibt er in seinen Aufzeichnungen zum Ersten Weltkrieg. Seine Aufzeichnungen und Fotos bilden mehr als 100 Jahre später den Ausgangspunkt für eine interaktive Wanderausstellung, die zwei Wochen lang im Außensitz vor der Aula zu sehen ist. Vor allem die Maturaklassen können sich nicht nur mit seiner Sicht des Krieges, sondern auch mit dem Kriegsschauplatz Galizien, wo in den ersten Monaten über 12.00 Tiroler fielen, befassen. Es geht in dieser interaktiven Ausstellung auch um die Fragen: Was veranlasst jemanden, auch heute in den Krieg zu ziehen? Wie lässt sich die Kriegsbegeisterung erklären? Wie wird an den Krieg erinnert? Hörstationen, Bilder und auch ein Teppich, der den Kriegsschauplatz zeigt, machen in dieser Ausstellung anschaulichen Geschichtsunterricht möglich.

 

 

 

 

Bestandsaufbau durch Bestandsabbau!

 - so lautet das Motto jeder Bibliothek, und die Schulbibliotheken stellen keine Ausnahme dar…deswegen haben wir auch in diesem Sommer einige Bereiche unsere Bibliothek ausgedünnt, um Platz für aktuellere, vielleicht bessere, sicherlich begehrtere Neuausgaben zu gewinnen! Die ausgeschiedenen Bücher sind aber keinesfalls wertlos! (Außer wenigen Ausnahmen! ;-)) Die bibliothekarischen Kriterien, die man für die Aussonderung anwendet, nehmen leider kaum Rücksicht auf die Qualität der Werke…deshalb warten viele gute Bücher auf ein neues, liebevolles Zuhause, und natürlich auf gierige Leser/innen!

Um den Interessierten die Suche nach Bücher-Schätzen zu erleichtern, haben wir die Bücher (Bereich "Zeitgenössicher Literatur für Erwachsene in deutscher Sprache") per Interessenskreisen in beschrifteten Kartonen hingestellt. Schaut mal einfach im "Nimm oder bring" Regal im Parterre, und findet Eure nächste Lieblingslektüre! Viel Spaß beim Schmökern und Lesen!

 

 

 

 

 

Lesenswertes...

Viele Tipps für gemütliche Sommerlektüren wurden am 10. Mai in der Bibliothek im Hauptsitz ausgetauscht. Lesebegeisterte unserer Schule haben sie sich getroffen und ihre aktuellen Favoriten kurz vorgestellt und weiter empfohlen.

In einer entspannten Atmosphere wurden einige interessante Bücher präsentiert, die hier für diejenige aufgelistet sind, die nicht dabei sein konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Auch heuer war zu Schulende einiges los in der Schulbibliothek. Wie jedes Jahr im Juni waren auch diesmal Frau Schmidhammer und Frau Kusstatscher von der Drehscheibe Brixen in der Bibliothek im Hauptsitz sowie in jener im  Aussensitz zu Gast um für Schüler der 1. und 2. Klassen interesssante Neuerscheinungen im Bereich Jugendbücher vorzustellen. Die Klasse 1B-WM unter der Leitung von Prof. Dietrich nutzte die Buchvorstellungen als Anlass ein Plakat mit ihren Favoriten für die Mitschüler zu gestalten. Tolle Lesetipps für den Sommer präsentierten ebenso einige Schüler der Klassen 2C-WS sowie 3B-WS für die Schüler der Klassen 2B-WS sowie 1A-WM. Hir einige der vorgestellten

 

 

 

 

Lesamol

Bei der Leseaktion „Lesamol – junge Leute lesen und gewinnen“ geht es darum Bücher zu lesen und diese dann online zu bewerten. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2016 können Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren sich auf der Homepage www.lesamol.com anmelden und dann ihre Bewertung zu einem oder mehreren Büchern abgeben. Mit dieser Bewertung nehmen sie dann an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es tolle Sachpreise. Die Bücher für Leser ab 14 Jahre stehen auch in der Schulbibliothek zur Verfügung!

 

 

 

 

 

Autorenbegegnung 

„Humor ist mir wichtig“ betonte Reinhilde Feichter gleich zu Beginn Ihrer Lesung in der Bibliothek im Aussensitz am Freitag, 21. April 2017. Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5A-WM und 5A-WI waren positiv überrascht wie kurzweilig und unterhaltsam diese Lesestunde war. Reinhilde Feichter las Ausschnitte aus ihrem Roman „Frieda und James Bond“ erschienen beim Südtiroler Verlag Raetia 2015. Das Buchcover zeigt ein junges Mädchen, das aus dem offenen Verdeck eines Fiat 500 unternehmungslustig in die Welt blickt. Frau Feichter verriet uns, dass sie genau mit so einem ‚cinquino’ zum ersten Mal vom Pustertal nach München gefahren ist. Fahrzeit: sechs Stunden! Dort hatte sie zusammen mit einer Freundin einen Sommerjob in einer Wäscherei ergattert, um ihr Gehalt als Grundschullehrerin aufzubessern. Reinhilde Feichter erzählte uns, dass ihr in den Jahren des Erwachsenwerdens so viele Pannen passiert seien, dass sie Lust hatte darüber zu schreiben. Der Roman trägt somit autobiographische Züge und schildert die noch sehr konservative und religiös geprägte Lebenswirklichkeit in den ländlichen Gebieten unserer Heimat in den 1970er Jahren. Als Mädchen brauchte es eine große Portion Mut um sich zum Beispiel alleine in ein Gasthaus zu setzen und einen Kaffee zu bestellen, da dieser Ort den Männern vorbehalten war.

Die Protagonistin des vorgestellten Romans Emeli ist somit hin und hergerissen zwischen der inneren Stimme ihrer strengen Erziehung zu einer unterwürfigen, nicht rebellierenden Frau (das Friedeln) und ihrem ‚inneren James Bond’ der voller Lebenslust mit den Vorschriften der Großmutter brechen und Neues entdecken möchte. Bereits in einer vorherigen Erzählung „Die Litanei“ (Raetia,1995) beschrieb Reinhilde Feichter mit Humor und Kritik die vielen Stunden, die sie als Mädchen kniend im der Kirche verbracht hat und die große Angst vor den Todsünden, die ihr damals eingejagt wurde. Der Stoff dieses Buches wird demnächst von einem Regisseuer aus Osttirol verfilmt. Kurze gelesene Ausschnitte des Buches sind bereits auf „Youtube“ zu finden. Zum Schluss verriet uns die Autorin außerdem, dass sie sich derzeit vor allem einer großen Leidenschaft widmet, nämlich einem Kabarett, dessen Aufführungen im Herbst starten werden. Wir sind gespannt!

 

 

 

 

 Autorenbegegnung mit Bertrand Huber

Zu einer Autorenlesung der leisen Töne lud die Bibliothek der WFO Heinrich Kunter Bozen ausgewählte vierte Klassen ein. Der Südtiroler Autor Bertrand Huber, Lehrer am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Meran, und die junge Musikerin Anna Lanthaler, Studentin am Mozarteum in Salzburg, boten Literatur der besonderen Art. Zarte poetische Töne und wie man als Lehrer zum Schreiben kommt. Gleich zu Beginn betonte Huber: "Ich bin Lehrer, der gerne schreibt.“ Seit Jahren betreut er in seiner Schule das dialogische Schreiben, alljährlich werden seine Theaterstücke, die er mit Schülern oder alleine erarbeitet, mit großem Erfolg aufgeführt. Heuer war es das Stück "Meine eigene Welt". Betrand Huber berichtete zuerst den Schülern, was Schreiben für ihn bedeutet, dass es für ihn lebensnotwendig sei, aber auch, dass der Schreiber einsam sei.

Anregungen zu seinen Prosa- und dramatischen Texten bietet ihm auch die Schulwelt, die tägliche Arbeit mit den Jugendlichen. Und wie kommt man dazu, dass ein Buch gedruckt wird? Verleger, Beziehungen, Gönner, Förderer: Es braucht eine gute Portion Glück - so Bertrand Huber. Wissenschaftliches Schreiben, Erzählungen, Theaterstücke und Lyrik: Huber hat ein breites Repertoire zu bieten. Den Schüler und Schülerinnen las er dann Gedichte aus seinem Lyrikband "Windwechsel" vor. Begleitet wurden die kurzen Texte von Anna Weithaler mit ihrer Gitarre. Sie ist eine ehemalige Schülerin und jetzt Studentin am Mozarteum in Salzburg. Sie wählte die dazu passenden Stücke aus, sanfte, sehr poetische Töne genauso wie die Worte des Autors. "Lyrik ist etwas Kleines, was aber Großes zur Folge haben kann und führt zum ansteckenden Schauen", so Bertrand Huber und die Gedichte aus dem schmalen Lyrikband sind "vielleicht eine Flaschenpost, die den Leser - die Jugendlichen - erreicht.

 

 

 

    

Projektvorstellung

"Donde vivo yo" ist ein sozialdokumentarisches und ethnografisches Fotobuchprojekt, welches sich mit den Lebensrealitäten, vor allem von Jugendlichen aus Guatemala Stadt, auseinandersetzt. Träger dieses Projektes ist der ehrenamtliche Verein "AMIKARO" aus Klausen, welcher im Jahr 2013 gegründet wurde, um eine Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Guatemala im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit professionell und effizient umsetzen zu können.

Am Mittwoch, 15. Februar 2017, kam Fabian Kostner, ein ehemaliger Schüler unserer Schule, zusammen mit zwei weiteren Mitarbeitern des Projektes zu uns in die Bibliothek, um die Tätigkeiten des Vereins und vor allem das Fotobuchprojekt vorzustellen. Insgesamt sechs Klassen der Schule hatten dabei die einzigartige Gelegenheit, in die spannende Welt Guatemalas einzutauchen.

     

 

 

 

 

Stella Jante erzählt

Astrid Schönweger ist eine ehemalige Schülerin dieser Schule. Unter ihre Pseudonym Stella Jante, welche die Autorin sich für ihre Romane ausgesucht hat, zog sie am 15. Dezember die Schüler ausgewählter Klassen in ihre Bann. Als Autorin von Fantasy-Romanen aus Südtirol gab Stella Jante einen Einblick in ihre Tätigkeit als Schriftstellerin und in ihre drei Bände der „Die Geschichtenerzählerin“. Darüber hinaus zeigte sie uns wie sie ihre Werke in den sozialen Netzwerken präsentiert.Die spannenden Textpassagen aus ihren Romanen und die Methode des „Self-Publishing“ haben die Schüler sehr begeistert.

        
          

 

 

 

 

 

 

Vom Krimischreiben

Er habe die Tage bis zum Ende der Schulkarriere gezählt. Am Montag, 12. Dezember, kehrte Lenz Koppelstätter an seine alte Schule zurück. 2001 hatte er dort Matura gemacht. Koppelstätter berichtete offen über seine Schulerfahrungen, über sein Lieblingsfach Deutsch. „Im Aufsatz-Schreiben war ich gut, in Mathematik die totale Katastrophe“. Der Traminer, zurzeit auf Tournee in Südtirol, las auf Einladung der Bibliothek aus dem Kriminalroman „Die Stille der Lärchen“. 

Der 34-Jährige lebt in Berlin, arbeitet für verschiedene Reisemagazine und ist der „Erfinder“ von Kommissar Grauner. Dieser liebt Birnenkompott, hört gerne Mahler, spricht seine Kühe - die Olga, die Mitzi, die Josephine - mit Namen an und muss einen Mordfall im Ultental klären. Es ist sein zweiter Fall, der erste verschlug den Kommissar ins Schnalstal. Bald folgt – so Koppelstätter - ein weiterer Fall. Dieser wird am Brenner spielen, für den Traminer ein Ort, der die Geschichte Europas in besonderer Weise widerspiegelt. Er selbst sei, so der Autor, sehr früh mit Literatur in Berührung gekommen.

Er berichtete über seine Liebe zu den Karl May-Büchern und auch, dass er kein expliziter Krimileser sei. Gerne erzählte Koppelstätter während der zweistündigen Lesung auch über die „harte“ Arbeit des Schreibens. Der Mädchenmord im Ultental, Kommissar Grauner, sein Kollege aus Neapel Saltapepe und die „Südtiroler Alpenkulisse“ begeisterten die Schüler.

                 

 

 

 

Autorenbegegnung

Mit dem interessanten Thema der Arisierung von Eigentum im Deutschen Reich beschäftigt sich der österreichische Autor Klaus Pumberger (im Bild mit seiner Ehefrau) im Buch "Worüber wir nicht geredet haben". Pumberger berichtet aus eigener Erfahrung, denn seine aus Taisten im Pustertal stammenden Großeltern übernahm in der Zeit der Option das zwangsenteignete Haus eines jüdischen Widerstandskämpfers in der Nähe von Linz an der Donau. Bei einer Lesung in der Bibliothek des Hauptsitzes erhielten die Schüler der Klassen 4 B-WS und 5 B-WS einen interessanten und spannenden Einblick in diese schwierige Zeit.

Hier den Bericht von unserer Schülerin Franziska Kössler (5B WS)

 

 

 

 

 

 

So macht Lesen Spaß

Begeistert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler bei der Autorenlesung, die kürzlich in der Bibliothek stattfand. Denn wer glaubt, Autoren seien nur langweilige Bücherfreaks, wurde eines Besseren belehrt.

Thomas Elsäßer, deutscher Jugendbuchautor, auch Songwriter und Sänger, machte auf seiner Lesereise durch Südtirol auch in der WFO Halt.

Er verstand es, die Jugendlichen zu fesseln und  widerlegte das gängige Vorurteil, Autoren seien gut  im Fach in Deutsch. Schwer sei ihm die Rechtschreibung gefallen, berichtete Elsäßer, vor allem deswegen, da seine Mutter Französin ist. Heute ist er trotzdem ein gefeierter und vielbegehrter Jugendbuchautor. Sein Roman „Abspringen“, ein Buch voll von Tragik und Komik, erzählt die Geschichte eines 14jährigen Jungen, den Tobias Elsäßer  „auf eine Reise schickt, die abenteuerlicher nicht sein könnte“.  Sex, die Entdeckung des wahren Lebens und vieles mehr: Der Autor verstand es, die Jugendlichen in die Welt von Paul, dem Ich-Erzähler, zu entführen und vielleicht den einen oder anderen Lesemuffel zum Lesen zu animieren.

„Zwischenlandung „ heißt sein neuer Roman. Er ist erst kürzlich erschienen, und wie der Autor auf seiner Homepage schreibt:  „Eine warmherzig schräge Geschichte über einen schicksalhaften Volltreffer und eine zweite Chance“. Weitere Informationen über den Autor findet man unter: www.tobias-elsaesser.de Für diejenige, die dabei waren, aber auch für alle andere, stehen die Werke von Tobias Elsäßer in der Schulbibliothek zur Verfügung; demnächst wird  "Zwischenlandung" unseren Bestand bereichern: wir wünschen allen, viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

 

Autorenbegengung

Am Dienstag 21. April war es wieder soweit: Die zweite Lesung im Rahmen der Südtiroler Autorenbegegnungen, die vom Amt für Kultur organisiert werden, hat in der Schulbibliothek im AS stattgefunden. Nach Alissa Thaler, die am 19. März an der WFO zu Gast war, war nun Sepp Mall an der Reihe. Der bekannte Südtiroler Autor war bereits mehrere Male an unserer Schule und hat heuer für die 5A-SP, 5A-WS sowie 5 A-WM aus seinen Werken gelesen. Aufmerksam verfolgten die Schüler die gelesenen Ausschnitte aus Malls Büchern. Ein besonderes Augenmerk legte der Schriftsteller auf sein bekanntestes Buch "Wundränder", das von den Schülern bereits vorab gelesen wurde und zu dem sie dem Vinschger Autor am Ende der Lesung auch einige Fragen stellen konnten.

 

 

 

 

 

 

Autorenbegegnung

"Eine sehr gelungener Auftritt", befand Anna Vieider von der 5 B-WS nach der Performance von Alissa Thaler (im Bild) in der Bibliothek des Hauptsitzes. "Einfach nur beeindruckend", pflichtete ihr Klassenkollegin Alexandra Brunner bei. Die vielseitige junge Künstlerin war nicht zum ersten Mal an der WFO Bozen zu Gast. Als sie das erste Mal an der Handelsoberschule auftrat - das war bei einem Poetry-Slam-Wettstreit im Dezember 2007 in der Aula Magna - besuchte sie noch die dritte Klasse des Kunstgymnasiums in Bozen. Mittlerweile hat sie ein Unistudium abgeschlossen (Design) und widmet sich nun ihrer großen Liebe, dem Poetry Slam.

Sie trägt ihre selbst geschriebenen Texte und Lieder in perfektem Hochdeutsch, im Dialekt, in Italienisch, Englisch oder in Russisch (der Sprache ihrer Mutter) vor und begleitet ihre Stücke zwischendurch mit der Gitarre. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich bgeistert und sparten nicht mit Applaus. Organisiert hatten den Auftritt der jungen Künstlerin Prof. Heidi Widmann und Bibliothekarin Kristina Volgger. Auch im heurigen Schuljahr hat das Amt für Kultur es ermöglicht, dass Südtiroler Autorinnen und Autoren an den Oberschulen zu Lesungen eingeladen werden.