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Schulbibliothek.wfo.bz
39100 Bozen

Hauptsitz          
Guntschnastr.1
Tel: 0471/281054                       

Außensitz
Cadornastr. 12a
Tel: 0471/261065

 

 

Öffnungszeiten

  Hauptsitz Außensitz
Mo 7.30 - 11.15 8.30 - 12.00
Di 7.45 - 15.20 8.30 - 15.20
Mi 7.45 - 12.00 7.45 - 12.00
Do 7.45 - 15.30 8.30 - 13.30
Fr 8.00 - 12.00 7.45 - 10.45

In der Allerheiligenwoche ist die

Bibliothek nur am Dienstag Vormittag

geöffnet.

 

Kontakt

Schulbibliothekarin
Veronika Rabanser

 

Willkommen auf der Homepage der Schulbibliothek wfo.bz!

Hier finden Sie alles zu unserer Schulbibliothek!

Sie können sich über unsere Angebote und Veranstaltungen informieren, über die Registerkarte "Mein Konto" in ihr Ausleihkonto einsehen oder im Katalog unter Mediensuche nach Büchern und anderen Medien aus dem Bestand der Bibliothek suchen.

Unter Recherchetipps finden Sie außerdem Links zu anderen Bibliothekskatalogen, Suchmaschinen sowie interessante Links zu informativen Websiten.

 

 

Bücher des Jugendliteraturpreises 2020 in Eurer Schulbibliothek!

Der deutsche Jugendliteraturpreis 2020 wurde am 16. Oktober 2020 vergeben.

Ihr könnt Euch sämtliche Bücher (ausgenommen "Elektrische Fische" und "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte") in Eurer Schulbibliothek der WFO ausleihen!

  Hier findet ihr weitere Infos zum Jugenliteraturpreis und zu den einzelnen Büchern!

 

Im Bereich Jugendliteratur wurde der Titel "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte" von Dita Zipfel von der Fachjury zum Sieger gekürt.

Folgende Titel waren dafür nominiert:

 

Bei der Jugendjury waren folgende Titel nominiert:

 

Preisgekrönt wurde nun das Buch: "Wer ist Edward Moon" von Sarah Crossan.

Jurybegründung

„Ed war mein Bruder, aber auch so was wie mein Dad und mein bester Freund.“ (S. 96)

Was, wenn dein großer Bruder im Gefängnis sitzt, zum Tode verurteilt wegen einer Tat, von der nicht bewiesen ist, dass er sie begangen hat? Was kannst du tun, wenn das Rechtssystem ihn schon längst für schuldig befunden hat? Musst du dich für immer verabschieden?

Joe Moon, 17, hat seinen Bruder Ed seit zehn Jahren nicht mehr gesehen: Ed wird des Mordes an einem Polizisten beschuldigt und sitzt in der Todeszelle. Sein Hinrichtungstermin rückt näher. Um Ed in diesen letzten Wochen nahe zu sein, reist Joe nach Texas und besucht ihn dort täglich im Gefängnis. Zwischen dem Gefängnisalltag und Erinnerungen an die Kindheit stellen sich nicht nur Joe Fragen nach Schuld und Vergebung, nach dem Wert des Lebens und dem Sinn der Todesstrafe. Auch die Leserinnen und Leser müssen sich damit auseinandersetzen. Die Hinterfragung des Urteils wird sowohl aus Eds Perspektive als auch aus Sicht seiner Angehörigen beleuchtet.

Sarah Crossan gelingt es, dieses ungewöhnliche Thema durch einen außergewöhnlichen Schreibstil überzeugend darzustellen: Die lyrische Form reduziert den gewichtigen Inhalt auf das Wesentliche und bringt die tragischen Umstände atmosphärisch auf den Punkt. Eine Geschichte über die Bedeutung von Familie, über das Abschiednehmen sowie über gesetzliche Willkür, die Leben zerstört. Das Buch ist ergreifend und fesselt bis zur letzten Seite.

 

ReDUSE - Medienausstellung

In Begleitung zum Workshop ReUSE - Weniger ist mehr!, das in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt an unserer Schule durchgeführt werden soll, findet in der Schulbibliothek im Haupt- und im Außensitz eine Medienausstellung dazu statt:


Genauso wie der Workshop  die Auswirkungen des Ressourcenhungers auf Umwelt und Gesellschaft sowie Lösungsvorschläge für einen nachhaltigeren Lebensstil aufzeigt, beziehen sich auch die ausgestellten Medien auf diese Themen und können gerne ausgeliehen werden! Das Angebot ist groß, da es sich dabei um ein Medienpaket der EURAC handelt, das unseren eigenen Bestand ergänzt.

 

 

 

 

Poetry Slam mit Eeva Aichner 

Mit Sprache Welt vermitteln 

 

Mit Sprache Welt vermitteln: Das kann die Poetry Slammerin Eeva Aichner (im Bild vorne) und sie zeigte es den Klassen 3 C-WS und 3 B-WI bei einem Besuch in der WFO Heinrich Kunter. Auf Einladung der Bibliothek war die junge Pustererin in die Aula in den Außensitz gekommen. Eeva Aichner ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, so hat sie etwa 2017  in Todi (Umbrien) die U20-Italienmeisterschaft für sich entschieden.

Liebe auf finnisch und ein Gespräch mit dem Wind

Mütterlicherseits Finnin, väterlicherseits Ahrntalerin: Wie sehr Sprache und Bücher in ihrem Heimathaus eine Rolle spielen und was man damit erschaffen kann, kam bei den Schülern und Schülerinnen sehr gut an.

Folgende Regeln gelten im Poetry Slam:
1. Selbst geschrieben
2. Keine Musik
3. Zeitlimit, max. 5 Minuten

Wie er Menschen, vor allem Jugendliche in seinen Bann zieht, wie unterschiedlich Wettbewerbe in Italien und Deutschland ausgerichtet werden und dass als Gewinn nur eine Flasche Whisky am Ende bereit steht: Die junge Autorin antwortete bereitwillig auf die Fragen der Klassen. Und diese zeigten sich sehr interessiert.

“Macht sie das Schreiben glücklich”? “Es ist ein Ventil für Gefühle”, antwortete die Slammerin. Bereits in der Oberschule schrieb sie ihre Texte, einen davon, über ihr Hobby “Fischen” trug sie vor. Fischen, d.h. Netze auswerfen, und bei Eeva Aichner sind es die Netze Instagram und Co. Leise, schöne Texte über “ihren Mond” , über den Wind, über die Liebe zu Büchern und eine Hommage an ihre Heimat Finnland, wo die Sommertage nie enden, aber auch an “ihre” Straße in Bruneck, welche so schön “Himmelreich” heißt , begeisterten die Schüler und Schülerinnen.

Freude und Spaß an der Sprache sind die Voraussetzungen - so Eeva Aichner, die ihre Texte auswendig vortrug. Sie ermunterte die Schüler und Schülerinnen, selbst zu schreiben, es immer wieder zu versuchen. Auch sie sei, als sie erfahren habe, dass es das Format “slam” gibt, “hineingerutscht und immer weitergerutscht”. Jeder kann es versuchen, denn der Slam erlaubt alles, so die Autorin, die derzeit in Freiburg Germanistik studiert und dann die Sprache, die sie so liebt, zu ihrem Beruf machen will.

 

Anbei einige Eindrücke der Klasse 3 CWS

"Am Donnerstag, 15.10.2020 hat uns die Slammerin Eeva Aichner aus Bruneck eine Kostprobe von „Poetry Slam“ gegeben. Sie hat verschiedene Texte, die sie selbst geschrieben hat, vorgetragen und erklärt, was Poetry Slam ist und wie ein Wettkampf abläuft. Wir haben viele Fragen gestellt, die sie uns ehrlich beantwortet hat. Sie hat es sehr toll gemacht, es war mehr als eine gewöhnliche Lesung.

Eeva Aichner hat uns insgesamt vier Texte präsentiert. Am besten hat mir der Text übers Angeln gefallen, auch wenn sie gesagt hat, dass sie mit diesem Text nicht mehr auf die Bühne gehen würde. Es war ein sehr zeitgemäßer und flotter Text, bei dem wir Jugendlichen alle verstanden haben, was sie damit ausdrücken möchte. Er handelt nämlich von den sozialen Medien, die wir tagtäglich benutzen. Eeva erzählt darin über ihr Hobby, das Angeln. Sie sitzt gelangweilt auf dem Fischerboot und checkt das Netz. Mit „Netz“ meint sie aber gleichzeitig auch das Internet. Sie checkt also die Posts, die in ihren Feeds angezeigt werden und sagt, dass sie diese ganzen Beiträge nerven und dass sie diese Menschen teilweise gar nicht einmal kennt. Ich finde, man konnte sich mit diesem Text sehr gut identifizieren."

"...Es war eine großartige Abwechslung zum Unterricht, …"

„Persönlich fand ich ihr Aufführung sehr unterhaltsam. Ich war bei jedem Text richtig fasziniert, weil ich richtig großartig finde, wie sie einfach so viele Texte auswendig kann und dann mit so viel Gefühl vortragen kann. …“

„… Ihre Slams, welche sie uns mit ausdrucksstarker Mimik und Gestik vorgetragen hat, fand ich sehr eindrucksvoll, besonders in Hinsicht auf ihr junges Alter. Ich würde auch anderen Klassen diese besondere „Lesung“ mit Frau Aichner selbstverständlich weiterempfehlen.“

„…ich fand es sehr faszinierend, was sie alles mit dem „slammen“ ausdrücken konnte…“

 

 

Autorenbegegnung mit Alois Prinz

 

Alois Prinz, bekannter Jugendbuchautor, zu Gast in der Bibliothek

"Meine allererste Lesung habe ich vor 20 Jahren in Gröden gehalten. Auch deshalb liegt mir Südtirol besonders am Herzen", sagte  Alois Prinz (im Bild) den Schülern des Haupt- und Außensitzes bei den ersten 2 Bücherlesungen in der Bibliothek nach dem Lockdown. Der Erfolgsautor aus Niederbayern, dessen Werke in 15 Sprachen übersetzt wurden, war anfänglich Journalist und hat sich nun auf das Verfassen von Biographien spezialisiert. Er fesselte die Schüler der 3 teilnehmenden 2. Klassen mit Erzählungen aus dem Leben von Martin Luther King, dem er sein letztes Buch gewidmet hat. Auf die Frage eines Schülers, ob er auch andere Bücher, zum Beispiel Romane, schreiben könne, meinte Prinz: "Mittlerweile habe ich mich auf Biographien spezialisiert und mache das seit Jahren. Das Biographien-Schreiben ist zu meinem Beruf geworden, ich kann mir fast nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu machen."

 

Der Traum von einer friedlichen Welt

 

Auch in die Bibliothek unserer Schule kehrt nach dem Lockdown wieder Leben ein: Das Amt für Bibliotheken und Lesen machte es möglich, dass der bekannte Jugendbuchautor Alois Prinz zu Lesungen in die Schule kam. Drei zweite Klassen hatten die Möglichkeit, ihn am Dienstag zu treffen. Auf Wunsch las der Jugendbuchautor, der auch mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde und einer der bekanntesten Biographen ist, las aus seinem Buch „I have a dream. Das Leben des Martin Luther King“. Das Thema ist mehr als aktuell, die „Black Lives Matter“-Bewegung, und Vorurteile beherrschen die Schlagzeilen der Medien. Die spannende und abwechslungsreiche Lesung bereicherte der Autor mit vielen Fotografien aus dem Leben des Bürgerrechtlers, auch seine letzte Rede konnte angehört werden, Schüler lasen wichtige Aussagen vor.  So gewannen sie interessante Einblicke in das Leben in in den amerikanischen Südstaaten, lernten aber auch die Kindheit und Jugend von Martin Luther King und eine von Vorurteilen bestimmte Welt kennen. Diese, so der Autor- seien immer präsent, und schwer sei es, sie zu überwinden. Bildung ist das Rezept dagegen, um sich kritisches Denken anzueignen. Dann wird vielleicht „only black - only white“ wirklich der Vergangenheit angehören. „Ich vermag nicht zu glauben, dass ich jemanden hassen soll":  Die Aussage von Martin Luther King, seinen großen Traum, kann jeder von uns verwirklichen. (Eva Gratl)

CC Harald Krichel; Der Schriftsteller Alois Prinz auf der Frankfurter Buchmesse 2017

 

 

Alois Prinz wurde 1958 geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie und lebt mit seiner Familie in Feldkirchen-Westerham. Prinz verfasste zahlreiche Biografien für Jugendliche und Erwachsene und wurde für seine Werke bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

 

 

CC Harald Krichel; Der Schriftsteller Alois Prinz auf der Frankfurter Buchmesse 2017

 

Einige bekannte Werke sind:

- "I have a dream" (Martin Luther King) 
- "Lieber wütend als traurig" (Ulrike Meinhof) 
- "Rebellische Söhne" (prominente Söhne und ihre Väter)
- "Beruf Philosophin oder Die Liebe zur Welt" (Hannah  Arendt)